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In Sachen Super League ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Nun kündigt UEFA-Boss Aleksander Ceferin Konsequenzen für bestimmte Vereine an.

Den zwölf europäischen Top-Klubs, die eine eigene Super League geplant haben beziehungsweise immer noch dabei sind dies zu tun, droht weiteres Ungemach.

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat angekündigt, die Vereine bestrafen zu wollen. "Jeder muss für das, was er getan hat, Konsequenzen übernehmen", erklärte Ceferin in der Mail on Sunday.

Dabei kommen zwei mögliche Sanktionen infrage. Zum einen könnten Real Madrid, der FC Barcelona und Juventus Turin - die Klubs, die ursprünglich die Strippenzieher des Aufstands waren und sich nach wie vor nicht von ihren Plänen distanziert haben - in der nächsten Saison von der Champions League ausgeschlossen werden.

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Real, Barca und Juve halten an Vorhaben Super League fest

Zum anderen wird offenbar darüber diskutiert, die verabschiedete Reform der Königsklasse zu überarbeiten. Entsprechende Änderungen könnten den rebellierenden Top-Vereinen nicht gefallen. Konkret geht es um die Regelung, dass zwei zusätzliche Startplätze an Großklubs vergeben werden, die sich sportlich nicht qualifizieren. Diese Regelung könnte allerdings wieder gekippt werden, nachdem es dagegen massiven Widerstand gegeben hatte.

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Finanziert von der US-Bank JP Morgan wollten zwölf Vereine aus England, Spanien und Italien eine eigene Liga gründen. Bis auf Real, Barca und Juve haben sich jedoch die restlichen Klubs nach großem Gegenwind von UEFA, Fans, Spielern und Medien von den Plänen verabschiedet - vorerst zumindest.

Denn vor allem Real-Präsident Florentino Pérez hat angekündigt, an dem grundsätzlichen Vorhaben der Gründung einer Super League festhalten zu wollen. Dazu bräuchte er aber mehr als drei Teams.

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