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Sergio Ramos hat sich in einer kryptischen Nachricht zur anhaltenden Kritik geäußert. Die provozierte Gelbe Karte gegen Ajax Amsterdam bereut er.

Sergio Ramos hat auf die harsche Kritik an seiner Person reagiert und sich ungewohnt selbstkritisch zu Wort gemeldet. In einer kryptischen Nachricht gesteht der Kapitän von Real Madrid Fehler ein und nimmt sich selbst in die Verantwortung.

"Als Fußballer sprechen wir eigentlich gerne auf dem Platz, aber in dieser Saison gelingt uns das nicht", beginnt Ramos sein Statement, das er auf Twitter und Instagram veröffentlichte.

"Die jüngsten Ereignisse waren katastrophal und ich verstecke mich nicht", schreibt der Spanier weiter und erklärte in der Folge einige Aktionen, für die er bei den Fans und in den Medien zuletzt großer Kritik ausgesetzt war. Das Statement liest sich wie ein Interview, in dem Ramos sich selbst Fragen stellt und diese beantwortet.

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Ramos gesteht: Gelbe Karte war ein Fehler

Zuletzt Ramos zunehmend unter Beschuss geraten, da er im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League absichtlich eine Gelbe Karte provoziert hatte und im Rückspiel fehlte, in dem die Königlichen mit 1:4 Schiffbruch erlitten.

"War die Gelbe Karte in Amsterdam ein Fehler? Absolut war es ein Fehler und ich nehme die Schuld zu 200 Prozent auf mich", schreibt der 32-Jährige, der im Rückspiel gegen Ajax auf der Tribüne eine TV-Dokumentation drehte.

"Warum haben Sie die TV-Doku produziert? Es gibt da bestimmte Verpflichtungen, und ich hatte nicht einen Gedanken daran verschwendet, dass das Spiel so ausgehen könnte wie es ausging", erklärt Ramos. "Die Dreharbeiten wurden während des Spiels heruntergefahren."

Eben diesem Spiel gegen Ajax folgte ein weiterer Aufreger. Mehrere spanische Medien berichteten von einem Streit zwischen Ramos und Real-Präsident Florentino Perez.

Auseinandersetzungen mit Perez und Marcelo?

"Haben Sie im Umkleideraum mit dem Präsidenten gestritten? Probleme in der Kabine werden auch in der Kabine besprochen und gelöst. Es gibt keinerlei Probleme und alle haben das gleiche Interesse: Real Madrid", erklärt der spanische Nationalspieler.

Auch einen Trainingsstreit mit Teamkollege Marcelo thematisiert Ramos in seiner Nachricht: "Wir tauschen uns in jedem Training aus. Es ist ein Teil unserer Arbeit mit Druck umzugehen. Aber es ist nur eine Anekdote wie so viele andere, die von Tag zu Tag passiert. Marcelo ist wie ein Bruder zu mir."

Am Ende wendet er sich an seine Mannschaft und die Fans. "Wir müssen gemeinsam für die Zukunft arbeiten und unsere Hoffnung wiederherstellen", schließt Ramos seine kryptische Nachricht.

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