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München - Toni Kroos erklärt in einem Interview, dass sein Wechsel dem damaligen Bayern-Coach Pep Guardiola nicht gefallen hat - und spricht über Hoeneß' späte Einsicht.

Hat Pep Guardiola den FC Bayern München 2016 auch deswegen verlassen, weil er in den Verkauf von Toni Kroos an Real Madrid nicht mit einbezogen wurde?

Im Interview mit der Sport Bild hat sich der deutsche Nationalspieler erstmals selbst zu dieser These geäußert: "Ob das ein Grund dafür war, dass Pep aus München weggegangen ist, muss er beantworten. Dass ihm mein Verkauf nicht gefallen hat, kann ich aber bestätigen."

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Kroos: Hoeneß-Aussage zeugt von Größe

Im Kino-Dokumentarfilm "Kroos", der ab Anfang Juli in den Kinos zu sehen sein wird, gab Bayern-Präsident Uli Hoeneß zu, dass Kroos' Verkauf 2014 ein Fehler gewesen sei.

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"Für mich war bereits zum Zeitpunkt des Wechsels klar, dass Bayern mit meinem Verkauf einen Fehler macht. Richtig ist, dass Uli Hoeneß es nun spät öffentlich gemacht hat - und es zeugt von Größe, dass er das so anspricht", sagte Kroos über Hoeneß' Einsicht.

In Madrid sei die Aufmerksamkeit viel größer - was bei Bayern "als einer von sieben Nationalspielern" nie möglich gewesen wäre: "Selbst wenn ich geblieben wäre und wir die Champions League gewonnen hätten, hätte es nur geheißen: 'Der Kroos war auch mit dabei.'"

Kroos: "Real hat an Ronaldo-Wechsel gut verdient"

Nach einer dürftigen und titellosen Saison steht er mit Real Madrid vor einem Neuanfang. Unter anderem Superstar Eden Hazard wurde von den Königlichen verpflichtet und soll die große Lücke, die Cristiano Ronaldo hinterlassen hat, füllen.

Kroos selbst trauert dem zu Juventus gewechselten portugiesischen Superstar allerdings nicht großartig hinterher, sondern richtig den Blick nach vorne:

"Es wäre komisch, wenn einer wie Cristiano nicht fehlen würde. Er hat Spiele mit seinen Toren allein entschieden. Sein Wechsel zu Juve war jedoch für alle Seiten absolut okay. Er wollte noch einmal etwas Neues machen, und Real hat gut daran verdient - weiter geht's."

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