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Marcelo Bielsa war im November 2017 bei Lille entlassen worden © Getty Images
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Der Argentinier Marcelo Bielsa muss seinen Ex-Verein OSC Lille entschädigen. Zuvor hat er für seine Entlassung eine Millionensumme gefordert.

Der ehemalige argentinische Nationaltrainer Marcelo Bielsa (62), Spitzname "El Loco" (Der Verrückte), muss seinem ehemaligen Arbeitgeber OSC Lille eine Entschädigung von 300.000 Euro zahlen.

Diese Strafe verhängte wegen grober Fahrlässigkeit am Montag ein Handelsgericht in Lille. Dem Fußballlehrer wurde vom Gericht zur Last gelegt, dass er mit einer eigenen Klage auf Entschädigung die mögliche Insolvenz des Klubs billigend in Kauf genommen habe.

Bielsa fordert Millionen von Lille

Bielsa hatte selbst den Verein auf Zahlung von ausstehenden Gehältern von 12,9 Millionen Euro sowie einer Entschädigung von weiteren fünf Millionen Euro wegen Rufschädigung verklagt. Sollte er mit seiner Klage recht bekommen, würde OSC bankrottgehen.

Der Südamerikaner war am 1. Juli 2017 von OSC Lille als Coach verpflichtet worden. Schon im November 2017 hatte Bielsa nach mäßigen Resultaten vorzeitig gehen müssen. Am 13. März findet vor dem Arbeitsgericht in Lille der nächste Gerichtstermin statt. Bielsa ist sich keiner Schuld bewusst und bestreitet, dass es einen Anlass gegeben habe, ihn zu entlassen.

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