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Tony Chapron (r.) machte mit negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam
Tony Chapron (r.) machte mit negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam © Getty Images
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In Frankreich sorgt die Wahl des Schiedsrichter des Jahres für Aufsehen. Skandal-Referee Tony Chapron wird gewählt, doch das Ergebnis könnte noch verändert werden.

Frankreichs Skandal-Schiedsrichter Tony Chapron (46) soll eine sonderbare Ehre zuteil werden.

Die Unparteiischen aus der 1. und 2. Liga haben den Referee, der Mitte Januar im Punktspiel zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Nantes nach einem Zusammenprall mit Gästespieler Diego Carlos gestürzt war und gegen den noch am Boden liegenden Profi mit gestrecktem Bein nachgetreten hatte, zum Schiedsrichter des Jahres gewählt. Aus Solidarität, wie es heißt.

Der Referee hatte Carlos auch noch die Gelb-Rote Karte wegen unsportlichen Verhaltens gezeigt. Nach seiner vorläufigen Suspendierung hatte sich Chapron entschuldigt, allerdings eine vorsätzliche Tätlichkeit bestritten. Chapron war dann für sechs Monate gesperrt worden. 

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Der Verband will die Entscheidung der französischen Schiedsrichter-Vereinigung nicht so einfach hinnehmen und noch eine Änderung des Abstimmungsergebnisses erwirken. Die Auszeichnung soll am 13. Mai in Paris stattfinden. 

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