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FBL-FRA-LIGUE1-MONACO-PSG © Getty Images
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Wegen des Verdachts auf diskriminierende Vorgänge wird gegen Paris St. Germain ermittelt. Spieler sollen anhand ihrer Wurzeln kategorisiert worden sein.

Die französische Staatsanwaltschaft hat wegen des Verdachts auf diskriminierende Vorgänge im Scoutingbereich eine Untersuchung gegen Meister Paris St. Germain eingeleitet.

Das bestätigte die Behörde am Montag.

Das Portal Mediapart hatte zu Monatsbeginn im Zuge der Football-Leaks-Enthüllungen berichtet, dass der heutige Klub des deutschen Trainers Thomas Tuchel zwischen 2013 und Frühling 2018 Talente nach ihrer Herkunft eingeteilt habe.

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Spieler werden anhand ihrer Wurzeln kategorisiert

Demnach waren Spieler außerhalb des Großraums Paris im PSG-Scoutingsystem anhand ihrer Wurzeln in französisch, nordafrikanisch, afrikanisch und von den Westindischen Inseln stammend kategorisiert worden. Derartige Unterscheidungen sind in Frankreich verboten. 

Noch am vergangenen Donnerstag hatte PSG erklärt, in einer internen Untersuchung "keine nachgewiesenen Fälle von Diskriminierung" im Scoutingbereich gefunden zu haben.

Zwar bestätigte der französische Spitzenklub die Einführung von Formularen mit einem Abschnitt über ethnische Zugehörigkeit, diese seien jedoch die persönliche Initiative des Scoutingleiters der zugehörigen Gebietskörperschaft gewesen.

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