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Die AS Monaco zieht die Konsequenzen aus der sportlichen Talfahrt und entlässt Trainer Thierry Henry. Nachfolger könnte ein alter Bekannter werden.

Die Ära von Thierry Henry als Trainer des abstiegsbedrohten französischen Vizemeisters AS Monaco ist nach nicht einmal dreieinhalb Monaten schon wieder beendet.

Wie der Tabellenvorletzte am Donnerstagabend mitteilte, sei der Weltmeister von 1998 beurlaubt worden, das Training der Mannschaft um die ehemaligen Bundesligaprofis Naldo, Diego Benaglio und Benjamin Henrichs übernimmt zunächst Co-Trainer Franck Passi.

Kurios: Als Nachfolger ist laut L'Equipe der Portugiese Leonardo Jardim im Gespräch, Monacos Meistercoach 2017 - und der Mann, den Henry in dem Amt ersetzt hatte.

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Henry hatte Mitte Oktober seinen Job als Trainer beim tief gefallenen Klub aufgenommen, konnte aber den Negativlauf nicht stoppen. In der laufenden Saison der Ligue 1 gab es für Monaco bisher nur drei Siege, zuletzt setzte es in der Liga ein 1:5 gegen Racing Straßburg und im Pokal ein 1:3 gegen den Zweitligisten FC Metz.

Der Rückstand zum Relegationsplatz beträgt zwei Punkte, am Samstag muss das Team beim direkten Konkurrenten FCO Dijon antreten.

Monaco mit Henry ohne Erfolg

Henry konnte nur fünf seiner 20 Pflichtspiele gewinnen, in der Champions League schied der Klub in der Gruppe von Borussia Dortmund ohne Sieg und mit nur einem Punkt als Letzter aus.

Für den ehemalige Weltklassestürmer war Monaco die erste Station seiner Trainerkarriere. Zuvor hatte er als Assistent der belgischen Nationalmannschaft gearbeitet und bei der WM in Russland Platz drei belegt. In Monaco hatte einst auch die Spielerkarriere des 41-Jährige begonnen, die ihn später unter anderem zum FC Arsenal und zum FC Barcelona führte.

Seit einigen Wochen versucht der Klub, mit einer Transferoffensive die sportliche Wende zu schaffen. Neben dem ehemaligen Schalker Naldo verpflichteten die Monegassen auch den spanischen Mittelfeldspieler Cesc Fabregas vom FC Chelsea. Zudem soll der Klub auch an Gelson Martins von Atletico Madrid interessiert sein.

Ohnehin befindet sich der Klub in einer völlig verkorksten Saison. Klubpräsident Dmitri Rybolowlew wurde im vergangenen November in Zusammenhang mit einem Justizskandal vorübergehend in Gewahrsam genommen. Zudem geriet der Klub wegen angeblicher illegaler Handgeld-Zahlungen bei der Verpflichtung von Jugendspielern ins Zwielicht.

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