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Paris Saint-Germain, Financial Fairplay, UEFA, CAS-Urteil
PSG geriet unter anderem wegen der Transfers von Mbappe und Neymar ins Visier der UEFA © Getty Images
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PSG feiert gegen die UEFA einen Punktsieg. Der Verband muss die Ermittlungen gegen PSG wegen Verstößen gegen das Financial Fairplay vorerst einstellen.

Paris St. Germain muss vorerst keine Strafen wegen möglicher Verstöße gegen das Financial Fair Play befürchten.

Der Internationale Sportgerichtshof CAS gab einem Einspruch des Vereins statt und ordnete wegen eines Formfehlers die Einstellung der laufenden Untersuchung durch die Europäische Fußball-Union UEFA an.

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Im vergangenen Jahr hatte die UEFA zunächst entschieden, keine Strafe gegen den Klub des deutschen Trainers Thomas Tuchel zu verhängen. Später verkündete der Verband, die Sachlage erneut zu durchleuchten, nach Ansicht des CAS war zu diesem Zeitpunkt allerdings die entsprechende Frist bereits verstrichen.

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PSG nach Transfers von Neymar und Mbappe im Fadenkreuz

PSG erklärte in einer Stellungnahme, die positive Entscheidung zur Kenntnis genommen zu haben. Der Verein plane, "seine Entwicklung weiter gelassen voranzutreiben".

Paris stand nach den Transfers der Superstars Neymar und Kylian Mbappe im Fadenkreuz der UEFA-Ermittler. Ein Vorwurf lautet, dass Sponsorenverträge unrealistisch hoch dotiert worden seien, um die Transferausgaben zu legitimieren.

Das Financial Fair Play schreibt vor, dass ein Verein nicht mehr ausgeben darf, als er einnimmt. Das gilt auch, wenn der Klub vom einem reichen Privatmann oder Aktionär unterstützt wird, wie das bei Paris der Fall ist.

Vereine, die an UEFA-Wettbewerben teilnehmen, dürfen innerhalb von drei Jahren ein maximales Defizit in Höhe von 30 Millionen Euro aufweisen.

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