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Paris-Trainer Thomas Tuchel verrät, dass ein Großteil seines Teams nach dem Aus in der Champions League die Saison beenden wollte. Die Spieler wollten Urlaub.

Die französische Liga endet erst Mitte Mai - dennoch wollten mehrere Profis von Paris Saint-Germain bereits in den Urlaub.

Trainer Thomas Tuchel erklärte, dass ihm dieser Wunsch nach dem Aus in der Champions League gegen Manchester United (2:0, 1:3) zugetragen wurde.

"Ein paar Tage nach dem Spiel wollten die Spieler, dass die Saison zu Ende ist und sie ein bisschen in den Urlaub gehen können", erklärte der Coach am Montag auf einer Pressekonferenz. "Das war keine Option. Wir werden die Champions League in dieser Saison nicht gewinnen, aber es ist eine Möglichkeit, wie Champions zu handeln."

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Tuchel versteht Fan-Ärger

PSG hat in der Liga bei zwei weniger ausgetragenen Partien 14 Punkte Vorsprung auf Verfolger OSC Lille, in der Coupe de France stehen Kylian Mbappe und Co. im Halbfinale. Am Montag tritt Paris zum Nachholspiel bei FCO Dijon an (Ligue 1: Dijon FCO - Paris Saint-Germain ab 19 Uhr im LIVETICKER)

Welche Spieler die Saison gedanklich bereits abgehakt hätten, verriet Tuchel nicht. Dennoch erklärte er, dass sein Team im Training gute Arbeit leiste.

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Am vergangenen Sonntag wurden die Profis beim öffentlichen Training übel beleidigt, eine Ultra-Gruppierung hatte vor allem am Charakter des Teams einiges auszusetzen. "Die Ultras sind traurig und verärgert. Wir verstehen das und akzeptieren es", sagte Tuchel. "Trotzdem müssen sie verstehen, dass sich niemand schlechter fühlt als wir im Moment. Wir respektieren die Fans und haben zusammen eine tolle Leistung im Old Trafford geboten. Jetzt ist nicht die Zeit, um Zweifel zu äußern."

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