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Julian Draxler spielt seit 2017 bei Paris Saint-Germain
Julian Draxler spielt seit 2017 bei Paris Saint-Germain © Getty Images
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Beim französischen Meister hängt der Haussegen schief. Nach der 2:3-Pleite gegen Montpellier soll es zu einer Auseinandersetzung zwischen Neymar und Draxler gekommen sein.

Die sportliche Krise bei PSG wirkt sich nun auch zusätzlich negativ auf die Stimmung der Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel aus - trotz des Gewinns des sechsten Meistertitels in den letzten sieben Jahren.

Laut der französischen Le Parisien sollen sich Superstar Neymar und der deutsche Nationalspieler Julian Draxler nicht nur einen verbalen Schlagabtausch geliefert haben.

Nach der 2:3-Pleite gegen HSC Montpellier soll es zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen Neymar und Draxler gekommen sein.

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"Wer bist du denn, so mit mir zu reden?"

Der Deutsche soll dabei dem brasilianischen Superstar vorgeworfen haben, dass er zu eigensinnig spiele. Das soll sich Neymar nicht gefallen lassen und Draxler angebrüllt haben: "Wer bist du denn, so mit mir zu reden? Du spielst nur Rückpässe!"

Bei Worten soll es dem Bericht nach nicht geblieben sein. Der 27 Jahre alte Brasilianer soll auch handgreiflich geworden sein. Unter großer Anstrengung mussten Tuchel und Sportdirektor Antero Henrique laut Le Parisien die beiden Streithähne trennen, um Schlimmeres zu vermeiden.

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Draxler wohl auf Streichliste von PSG

Ob dieser Vorfall Konsequenzen nach sich ziehen wird, ist noch nicht bekannt. Aber seit Tagen kursiert eine Streichliste von PSG in den Medien: Daraufhin steht ganz oben der Namen Julian Draxler.

"Wozu sollte er bleiben? Wenn er noch Ambitionen hat, sollte er nach England oder Italien gehen. Zum Beispiel zum AS Rom oder zu Inter. Eine Rückkehr nach Deutschland sehe ich bei ihm nicht", riet DFB-Legende Andy Brehme dem ehemaligen Schalke-Spieler.

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Fest steht: Der Haussegen des alten und neuen französische Meisters hängt nach einer durchwachsenen Rückrunde mehr als schief. Aus den letzten fünf Spielen in der Ligue 1 sprang nur ein Sieg bei zwei Unentschieden und zwei Niederlagen heraus.

In der Champions League musste der ambitionierte Scheich-Klub zudem bereits im Achtelfinale die Segel streichen.

Darüber hinaus unterlagen die Pariser Ende April auch noch im Endspiel der Coupe de France gegen Stade Rennes nach Elfmeterschießen.

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