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Neymar forciert offenbar seinen Abschied von Paris-Saint Germain. Klubboss Nasser Al-Khelaifi soll er eine Nachricht mit eindeutiger Botschaft gesendet haben.

Das Tischtuch zwischen Paris-Saint Germain und Neymar scheint nun endgültig zerschnitten. Ein Abschied des verletzten brasilianischen Superstars rückt näher.

Mit einer SMS an PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi soll Neymar laut Mundo Deportivo deutlich gemacht haben, wohin es gehen soll: "Ich will nicht mehr für PSG spielen. Ich will zurück nach Hause, ich hätte niemals gehen sollen!" – zitiert die katalanische Sportzeitung Neymar.

Nachdem der Scheich-Klub vor zwei Jahren noch die stolze Summe von 222 Millionen Euro für den Offensiv-Künstler an den FC Barcelona überwiesen hatte, bahnt sich nun eine spektakuläre Rückkehr nach Katalonien an.

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PSG-Boss: "Niemand hat ihn gezwungen, hier zu unterschreiben"

Dabei hatte Al-Khelaifi erst kürzlich bei France Football deutlich gemacht, was er von den Star-Allüren des 27-Jährigen hält: "Niemand hat ihn gezwungen, hier zu unterschreiben, niemand hat ihn gedrängt", sagte der PSG-Präsident dem französischen Fachmagazin.

Er wolle Spieler, die bereit seien, alles zu geben, um die Ehre des Trikots zu verteidigen und sich dem Projekt des Klubs zu verschreiben. Mit denjenigen, "die nicht wollen oder dies nicht verstehen", werde man sich treffen und sich unterhalten, so Al-Khelaifi. "Natürlich gibt es Verträge, die zu respektieren sind, aber wichtiger wird in Zukunft die absolute Bindung an unser Projekt sein."

Neymar vor Barca-Rückkehr

Nachdem in den letzten Monaten ein Wechsel Neymars seitens des Klubs kategorisch abgelehnt wurde, scheint nun ein Umdenken bei PSG eingekehrt zu sein. Mit der letzten Aussage hat der Vereinsboss Neymar die Tür einen Spalt weit geöffnet.

Nach Informationen von L'Equipe sei Al Khelaifi nun wohl bereit, Neymar "für ein XXL-Angebot" zu verkaufen. Weiter heißt es, dass PSG um Kylian Mbappé ein neues Team aufbauen will, um endlich den Champions-League-Titel nach Paris zu holen.

Tuchel gibt wohl OK für Neymar-Transfer

PSG-Coach Thomas Tuchel soll laut Mundo Deportivo dem Abgang auch zugestimmt haben, da er keine Probleme in der Umkleidekabine mehr haben will. Zuletzt hatte Neymar auf und neben dem Platz für viel Wirbel gesorgt: Fan geohrfeigt, unnötige Platzverweise, Verletzungsanfälligkeit und zuletzt die Vergewaltigungsvorwürfe.

Sein Berater Pini Zahavi soll laut L'Equipe mit Barca über eine Rückkehr verhandeln. O Globo behauptet sogar, dass die Verhandlungen "schon weit fortgeschritten" sind.

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