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Philippe Coutinho (l.) stand vor einem Wechsel zum FC Barcelona
Philippe Coutinho (l.) stand vor einem Wechsel zum FC Barcelona © Getty Images
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Klopp liefert in gewohnt lockerer Art eine Erklärung, warum er glaubt, dass die Liverpool-Fans dem Superstar seine Wechselposse verzeihen. Der Erzrivale hat damit zu tun.

Jürgen Klopp hat in seiner gewohnt lockeren Art einmal mehr Stellung zur Transfer-Posse um Liverpool-Superstar Philippe Coutinho genommen.

Der Coach der Reds erwartet nicht, dass die Fans dem Brasilianer seinen Streik der vergangenen Wochen über längere Zeit übel nehmen – weil es ihn nicht zum Erzrivalen zog.

"Jeder hat ein bisschen Verständnis dafür und denkt sich "OK, es ist Barcelona" und nicht Everton, wo er hingehen möchte", sagte Klopp dem englischen Mirror. "Dann wäre es eine andere Geschichte. Ebenfalls ein großartiger Klub, aber eine komplett unterschiedliche Situation."

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Klopp: Kein Problem mit Fans und Team

Zudem beteuerte Klopp, dass Coutinho allein der sportlichen Perspektive wegen nach Spanien wechseln wollte, und nicht etwa aufgrund Problemen mit dem Verein: "Es ist nichts vorgefallen. Wir haben darüber gesprochen, und es hat nichts mit dem Team oder den Fans zu tun."

Coutinho hatte wie Dortmunds Ousmane Dembele auf einen Wechsel zum FC Barcelona gehofft und als Druckmittel die Teilnahme am Training verweiger. Im Gegensatz zu den letztlich erfolgreichen Verhandlungen von Barca mit dem BVB kam bei Coutinho eine Einigung letztlich nicht zu Stande.

Insgesamt hatte Barcelona drei Angebote für den 25-Jährigen unterbreitet. Liverpool aber lehnte selbst die letzte Offerte über 130 Millionen Euro ab.

Coutinho fehlt auch bei City

Coutinho hat in der aktuellen Saison bisher noch kein Pflichtspiel für die Reds absolviert. Auch für das Top-Spiel bei Manchester City (ab 13.30 Uhr im LIVETICKER) ist der Brasilianer noch nicht spielfähig.

Zuletzt war von Rückenproblemen die Rede.

"Ich habe mich entschieden, ihn nicht für den Kader zu berücksichtigen", so Klopp bei einer Pressekonferenz. "Er wird stattdessen ein paar extra Trainingseinheiten absolvieren."

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