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München - Martin Keown lässt im englischen TV kein gutes Haar am deutschen Nationalspieler. Er habe bei der Niederlage in Watford zwei entscheidende Fehler gemacht.

Mesut Özil ist zum Sündenbock für die überraschende 1:2-Niederlage des FC Arsenal beim FC Watford abgestempelt worden.

Die Highlights der Partie im Video:

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Der deutsche Nationalspieler, der erst eine halbe Stunde vor Schluss eingewechselt wurde, sei verantwortlich für die Pleite der "Gunners" gewesen, urteilte Martin Keown bei BT Sport.

Für Keown, selbst zwischen 1993 und 2004 für Arsenal aktiv, habe Özil am Vorabend seines 29. Geburtstags zwei entscheidende Fehler gemacht.

Keown: "Dieser Ball muss einfach rein"

"Top-Spieler verwerten ihre Chancen gnadenlos, sie spielen nicht nur zum Spaß. Dieser Ball muss einfach rein", sagte der 51-jährige Keown über Özils vergebene Chance zum 2:0.

"Das hätte das Spiel entschieden. Arsenal wäre der Sieg nicht mehr zu nehmen gewesen", sagte Keown über die Aktion des Mittelfeldspielers, der in der 70. Minute freistehend an Watfords Keeper Heurelho Gomes scheiterte.

Doch damit nicht genug. Auch für das entscheidende Gegentor in der Nachspielzeit machte der 43-malige englische Nationalspieler den Weltmeister verantwortlich.

"Ich denke, er war schuld am späten Gegentor", so Keown über Özil, der sich bei Watfords Angriff zu passiv verhalten habe. Für den Mittelfeldspieler sieht er aufgrund dessen schwacher Leistungen keine Zukunft bei den Londonern: "Im Januar wird Özil weg sein."

Durch die Niederlage rutschte Arsenal auf Platz sechs der Premier League ab und wurde sogar von Watford überholt.

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