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Liverpool verpasst gegen Tottenham den Big Point. Loris Karius pariert einen Strafstoß, Mo Salah trifft traumhaft. Jürgen Klopp ärgert sich über den Schiedsrichter.

Jürgen Klopp war nach dem 2:2 des FC Liverpool im turbulenten Spitzenspiel gegen Tottenham Hotspur sichtlich bedient - und ärgerte sich vor allem über die Entscheidungen des Schiedsrichters in der Schlussphase.

"Wenn ich wirklich sagen würde, was ich denke, müsste ich die höchste Strafe im Fußball zahlen", sagte Klopp.

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Doch was war passiert?

Nach einem spektakulären Treffer von Mohamed Salah (90.+1) per Sololauf sahen die Reds in diesem direkten Duell zweier Champions-League-Aspiranten kurz vor Schluss schon wie der Sieger aus. Doch Tottenhams Top-Torjäger Harry Kane entriss den Gastgebern in der Nachspielzeit dank eines Strafstoßes noch den sicher geglaubten Sieg.

Liverpool festigt Rang drei

Liverpool kam dadurch nicht über ein Unentschieden hinaus, blieb aber auch im 13. Heimspiel der Saison ungeschlagen und festigte den dritten Rang in der Premier League.

"Es war ein Spiel von hoher Qualität, beide Seiten wollten gewinnen. Aber das Ergebnis wurde stark von den Entscheidungen des Schiedsrichters beeinflusst. Und wie immer müssen wir es akzeptieren", sagte Klopp sichtlich angefressen.

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Kane war schon in der 85. Minute zu einem Elfmeter angetreten, dabei aber an Liverpools starkem Schlussmann Loris Karius gescheitert. In der Nachspielzeit erzielte er per Strafstoß aber doch noch seinen 100. Treffer in der Premier League.

Klopp wütet über Elfmeter-Entscheidungen

Laut Klopp hätte es aber beide Strafstöße gar nicht geben dürfen: "Beim ersten Elfmeter war es klares Abseits. Ich weiß nicht, was sie (die Schiedsrichter, Anm. d. Red.) da diskutiert haben. Und beim zweiten berührt Virgil van Dijk Erik Lamela. Aber Lamela springt in die Situation hinein, er wollte den Kontakt."

Auch Verteidiger Virgil van Dijk zeigte sich nach der Partie erbost. Sein Zorn richtete sich vor allem auf Kane, der den ersten Elfmeter herausgeholt hatte: "Ich finde, das ist eine Schwalbe. Man sieht, dass er eindeutig eine Schwalbe macht, und niemand spricht darüber."

Liverpool war deutlich besser in die Partie gestartet: Goalgetter Salah nutzte in der dritten Minute einen Schnitzer der Spurs-Abwehr zum frühen Führungstreffer.

In der Folge verwaltete Liverpool das Ergebnis, doch Tottenham kam immer besser ins Spiel und glich durch ein Traumtor des eingewechselten Victor Wanyama in der 80. Minute aus. Für Wanyama war es erst der zweite Ballkontakt, mit dem er den Ball in den linken Torwinkel drosch.

Die verrückte Schlussphase mit Salahs zweitem Treffer und zwei Elfmetern wirbelte schließlich alles noch einmal durcheinander.

In der Tabelle liegt Liverpool mit nun 51 Zählern hinter den Klubs aus Manchester auf Platz drei. City führt die Premier League souverän mit 69 Punkten an, Stadtrivale United kommt auf 56. Am Montag kann der FC Chelsea mit einem Sieg beim FC Watford (ab 21 Uhr im LIVETICKER) an Liverpool vorbeiziehen.

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