Nach 22 Jahren: Wenger verlässt Arsenal
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München - Die Ära von Arsene Wenger geht beim FC Arsenal im Sommer nach 22 Jahren zu Ende. Zwei Deutsche werden als Nachfolger heiß gehandelt.

Eigentlich galt die Zukunft von Thomas Tuchel als geklärt.

Den Bayern hat er abgesagt. Stattdessen soll er ab Sommer Paris Saint-Germain übernehmen. Nur fehlt eben noch der Vollzug für diese Meldung. 

Durch den Rückzug von Arsene Wenger am Saisonende könnte jetzt noch mal Bewegung in die Sache kommen.

Jedenfalls ist der Deutsche bei den englischen Buchmachern Top-Favorit auf die Nachfolge als Chefcoach.

Auch Löw im Rennen

So bietet Sky Bet für Wetten auf Tuchel eine Quote von 6:4. 

Bundestrainer Joachim Löw wird mit einer Quote von 5:1 ebenfalls heiß gehandelt, ebenso wie Carlo Ancelotti (4:1) und Juves Massimiliano Allegri (8:1). 

Arsenal-Legende Patrick Vieira (10:1), den sich Wenger als Nachfolger vorstellen kann, erachten die Wettanbieter derzeit nur als Außenseiter. 

Tuchel-Wechsel zu PSG offenbar fix

Der Mirror bezieht sich auf einen anderen Anbieter, der Ancelotti bei einer Quote von 6/1 zum Favoriten erklärt, knapp gefolgt von Tuchel und Vieira (beide 7:1) 

Doch wie realistisch ist ein Deal mit Tuchel und Löw wirklich?

Der kicker hatte bereits vor Wochen vermeldet, der frühere Dortmunder wechsle zu den Gunners. Danach lief aber alles auf PSG hinaus. 

Allerdings: Beim Scheich-Klub sollen nicht alle von der Verpflichtung Tuchels überzeugt sein. 

Bei PSG gibt es Zweifel an Tuchel

Kapitän Thiago Silva solidarisierte sich zuletzt öffentlich mit Unai Emery und erklärte, die Mannschaft brauche keinen neuen Trainer. 

Außerdem wollten die Bosse dem Vernehmen nach ursprünglich einen hochkarätigeren Coach als Tuchel verpflichten. Zieht es ihn also letztlich doch zu Arsenal?

Problem: Dort ist sein Erzfeind aus Dortmunder Tagen, Sven Mislintat, Kaderplaner. Schwer vorstellbar, dass Tuchel und Mislintat noch mal zusammenarbeiten werden. 

Und Löw? Der ist so kurz vor der WM voll auf die Nationalmannschaft fokussiert - und wird sich im Sommer wohl von den Strapazen des Turniers erholen, wenn in England die Liga startet.

Neulich, als sein Name beim FC Bayern gehandelt wurde, erklärte Löw, er habe "andere Sorgen".

Fraglich, ob er für Arsenal seine Meinung ändern würde. Zumal der Bundestrainer bis 2020 vertraglich an den DFB gebunden ist. 

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