Rashford rettet United-Sieg mit Last-Minute-Treffer
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Dank eines Last-Minute-Treffers von Marcus Rashford hat Manchester United den nächsten Rückschlag verhindert. Der FC Bournemouth sah lange wie der sichere Sieger aus.

Joker Marcus Rashford hat Manchester United spät zum Sieg beim AFC Bournemouth geschossen.

Der eingewechselte Nationalspieler traf in der Nachspielzeit (90.+2) zum 2:1 (1:1)-Erfolg des englischen Rekordmeisters. Mit 20 Punkten zog die Mannschaft von Teammanager Jose Mourinho mit Bournemouth gleich (DATENCENTER: Die Tabelle). 

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Callum Wilson (11.) brachte die Gastgeber in Führung, Anthony Martial (35.) glich für den ehemaligen Champions-League-Sieger aus. Rashford sicherte dann die drei Punkte.

Trotz des Last-Minute-Sieges hatte United-Coach Jose Mourinho einiges an seinem Team zu kritisieren. "Zur Halbzeit dachte ich, ich bin der glücklichste Trainer in der Premier League. Statt des 1:1 hätte es 5:2 oder 6:2 für Bournemouth stehen können."

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Erst nach dem Seitenwechsel gab United Gas. "Dann haben wir aggressiver gespielt und uns viele Chancen geschaffen. Am Ende war der Sieg verdient", so Mourinho.

Leicester siegt für verstorbenen Eigentümer

Eine Woche nach dem tragischen Unfalltod des Klubeigentümers Vichai Srivaddhanaprabha feierte Leicester City einen Sieg. Der Ex-Meister kam bei Cardiff City zu einem 1:0 (0:0)-Erfolg und schob sich mit 16 Punkten ins Tabellenmittelfeld. Demarai Gray (55.) erzielte den Treffer der Gäste.

"Das Ergebnis ist nicht von Bedeutung. Viel wichtiger ist, dass sie ihr Bestes geben, um damit unseren Klubbesitzer zu ehren", hatte Teammanager Claude Puel vor der Begegnung erklärt.

Srivaddhanaprabha war am vergangenen Samstag bei einem Hubschrauberabsturz nach Leicesters Heimspiel gegen West Ham United gestorben. Die mehrtägige Trauerfeier für den thailändischen Geschäftsmann begann am Samstag in einem Tempel in Bangkok.

Tottenham Hotspur gewann 3:2 (2:0) bei den Wolverhampton Wanderers und verdrängte den Londoner Stadtrivalen FC Arsenal vom vierten Tabellenplatz.

Für die Spurs waren Eric Lamela (27.), Lucas (30.) und WM-Torschützenkönig Harry Kane (62.) erfolgreich, die Wolves kamen durch Ruben Neves (68.) und Raul Jimenez (78.) jeweils per Strafstoß noch einmal heran.

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