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Im Finale des englischen Ligapokals verweigert Chelsea-Torhüter Kepa seine Auswechslung. Jetzt spricht der 24-Jährige über die Folgen des Eklats.

Es war der große Aufreger im Finale des englischen Ligapokals: In der Verlängerung verweigerte Chelsea-Torhüter Kepa Arrizabalaga seine Auswechslung, Trainer Maurizio Sarri wütete an der Seitenlinie.

Rückblickend bedauert der Keeper der Blues die Bilder, die um die Welt gingen. "Es war ein schwieriger Moment, woraus ich gelernt habe und noch immer lerne. Es war etwas, das ich im Eifer des Gefechts getan habe und auf das ich nicht sehr stolz bin", sagte Kepa in einem Interview mit der Daily Mail.

Der Baske hatte sich beim Stand von 0:0 gegen Manchester City in der Verlängerung zwei Mal behandeln lassen, woraufhin Trainer Sarri die Einwechslung von Ersatzkeeper Willy Caballero vorbereitete. Doch als Caballero eingewechselt werden sollte, zeigte Kepa plötzlich an, dass er doch weiterspielen könne und löste damit einen Eklat aus. Chelsea verlor im Elfmeterschießen 3:4.

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Kepa werden Folgen erst später bewusst

"Ich war nicht verletzt und fühlte mich okay, weiterzuspielen. Ich dachte dabei nicht über das Elfmeterschießen nach", sagte Kepa, der sich des ganzen Ausmaßes nicht bewusst gewesen sei.

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Erst als er sich zuhause die Bilder nochmals angeschaut habe, sei es ihm klar geworden. "Ich habe es aus einem anderen Blickwinkel gesehen. Bis zu dem Zeitpunkt, war ich wie in einer Blase. Ich war mir nicht bewusst, was passiert", erklärte der 24-Jährige.

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Coach Sarri sprach damals direkt im Anschluss von einem Missverständnis, Kepa wurde vom Klub sanktioniert und musste im darauffolgenden Ligaspiel gegen Tottenham Hotspur aussetzen. "Ich habe meine Lektion gelernt, beim nächsten Mal wird es anders ablaufen. Wenn ich zu einer Auswechslung aufgefordert werde, werde ich mich auch auswechseln lassen", kündigte Kepa an.

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