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Marcelo Bielsa sorgt im Januar mit der sogenannten "Spygate"-Affäre für Wirbel. Sein Klub Leeds United wird bestraft, aber er übernimmt die Verantwortung.

Weil Marcelo Bielsa Anfang Januar das Abschlusstraining des Gegners ausspionieren ließ, wurde sein Klub Leeds United in der sogenannten "Spygate"-Affäre mit einer Geldstrafe belegt.

Jetzt hat der Trainer des englischen Zweitligisten erklärt, dass er die 200.000 Pfund (umgerechnet rund 235.000 Euro) selbst bezahlt hat.

"Es ist eine Geldstrafe für den Klub, nicht für mich, aber ich bin dafür verantwortlich", sagte Bielsa auf einer Pressekonferenz am Freitag. "Deswegen habe ich die Geldstrafe aus der eigenen Tasche bezahlt."

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Bielsa hält denkwürdige Pressekonferenz

Der für seine eigenwilligen Methoden bekannte Argentinier hatte Anfang des Jahres vor einem Ligaspiel gegen Derby County eine Delegation zum nicht-öffentlichen Training des Gegners geschickt.

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Die Spione wurden entdeckt und lösten sogar einen Polizeieinsatz aus. In einer denkwürdigen 70-minütigen Pressekonferenz erklärte "el loco" Bielsa anschließend seine Arbeitsweise.

Zuletzt hatte der 63-Jährige in der englischen Championship beim 1:1 gegen Aufstiegskonkurrent Aston Villa für Aufsehen gesorgt, als er seinen Spielern befahl, absichtlich ein Gegentor zu kassieren.

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