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In einem historisch engen Titelkampf der Premier League wird Manchester City knapp Meister. Pep Guardiola verneigt sich vor dem Rivalen Jürgen Klopp.

Manchester City hat mit dem 4:1-Sieg bei Brighton & Hove Albion die Titelverteidigung in der Premier League perfekt gemacht - Verfolger FC Liverpool reichte ein 2:0-Sieg gegen die Wolverhampton Wanderers nicht. (SERVICE: Tabelle der Premier League)

Mit 97 Punkten und einem Punkt Rückstand muss sich das Team von Jürgen Klopp denkbar knapp geschlagen geben. Klopp nahm hinterher jeden einzelnen seiner enttäuschten Spieler tröstend in den Arm, ehe er Manchester City fair zum Titel gratulierte - und große Komplimente zurückbekam.

"Es war der mit weitem Abstand härteste Titel, den ich in meiner Karriere gewonnen habe", sagte Pep Guardiola, Citys Trainer und Klopps großer sportlicher Rivale. Er bezeichnete es als außergewöhnliche Errungenschaft, "in einer Liga mit diesen unglaublichen Trainern und unglaublichen Spielern zweimal hintereinander Meister zu werden".

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Klopp und seine "Reds" durften sich von diesem Lob am meisten angesprochen fühlen. "Wir haben früh gemerkt, dass Liverpool unglaublich sein wird", ergänzte Guardiola: "Wir müssen ihnen danken, dass sie uns noch besser gemacht haben." (SERVICE: Ergebnisse der Premier League)

Klopp richtet den Blick nach vorne

Die "Reds" warten seit 1990 auf den 19. Erfolg in der Premier League. "Wir haben nur ein Spiel in der gesamten Saison verloren, wir haben 97 Punkte. Wir werden nächste Saison wieder um den Titel kämpfen", sagte Liverpools Doppeltorschütze Sadio Mané bei Sky Sports.

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Teammanager Klopp hat seinen Blick auf das Champions-League-Finale gerichtet: "Heute fühlt es sich nicht so gut an, aber wir haben genügend Zeit, um uns auf das wichtige Spiel in drei Wochen vorzubereiten. Gratulation an Manchester City. Wir haben versucht, es ihnen so schwer wie möglich zu machen, aber offenbar nicht schwierig genug", sagte Klopp, der dennoch "stolz" auf seine Mannschaft war. "Das Team hat viele große Schritte gemacht im vergangenen Jahr", betonte er.

"Härteste Saison der Geschichte"

City-Kapitän Vincent Kompany erklärte: "Ich glaube, das war die härteste Premier-League-Saison der Geschichte. Liverpool war außergewöhnlich, sie hatten es eigentlich nicht verdient zu verlieren."

Platz vier und damit der letzte Champions-League-Platz ging an Tottenham Hotspur. Dem Gegner Liverpools im Finale der Königsklasse reichte ein 2:2 gegen den FC Everton, um den FC Arsenal auf Abstand zu halten. Platz drei belegt der Europa-League-Finalist und Frankfurt-Bezwinger FC Chelsea.

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Fans empfangen Liverpool meisterlich

Die Entscheidung um den Titel hatte seit Wochen das gesamte Mutterland des Fußballs elektrisiert. Liverpools Anhänger hatten vor dem Anpfiff ihrem Team Mut gemacht und den Mannschaftsbus bei der Ankunft ins Stadion mit rotem Rauch umhüllt.

Tatsächlich sah es zunächst in der ersten Hälfte so aus, als ob Liverpool das Wunder schaffen sollte. Zunächst gelang Sadio Mane (17.) die Führung, wenig später schoss Glenn Murray das 1:0 für Brighton, ganz Anfield jubelte. Doch das Team von Pep Guardiola bewies Moral und konterte mit dem Ausgleich durch Kun Agüero eine Minute nach dem Rückstand, ehe Aymeric Laporte für die Führung sorgte (38.).

In der zweiten Hälfte machten Riyad Mahrez (63.) und Nationalspieler Ilkay Gündogan (72.) mit einem sehenswerten Freistoß-Treffer die sechste Meisterschaft der Vereinsgeschichte perfekt. 

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