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Die Teamkollegen feiern Charlie McNeill (2.v.r.) für sein Tor im Derby gegen Manchester City
Die Teamkollegen feiern Charlie McNeill (2.v.r.) für sein Tor im Derby gegen Manchester City © Screenshot: ManUnitedTV
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Charlie McNeill wechselt erst im Sommer von Manchester City zum Lokalrivalen. Nun liefert er im Derby eine große Show - und jubelt bedeutungsvoll.

Was für eine Show von Charlie McNeill!

Der 17 Jahre alte Stürmer sorgte mit einem Viererpack für den 4:2-Erfolg der U18 von Manchester United im Derby gegen Manchester City.

Das allein wäre schon erwähnenswert, doch eine pikante Vorgeschichte verleiht dieser denkwürdigen Partie noch zusätzliche Würze.

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Ex-United-Talent dreht bei City auf

So hatte McNeill erst im Sommer einen neuen Vertrag abgelehnt und war von den Citizens zum Lokalrivalen gewechselt - und damit zu seinen Wurzeln zurückgekehrt.

Der Engländer ist glühender Anhänger der Red Devils. Dennoch wechselte er 2014 aus der United-Jugend zu City - und schoss dort alles kurz und klein.

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Laut der Jugend-Scouting-Seite Rising Ballers hat der Angreifer in den sechs Jahren bei City über 600 Tore erzielt.

McNeill küsst das United-Wappen

Jetzt knipst der Teenager wieder für United. Zum Leidwesen des großen Rivalen. Bereits nach elf Minuten traf McNeill im Derby zum ersten Mal.

Sein Jubel? Nicht etwa zurückhaltend, wie es beispielsweise in der Bundesliga oft zu sehen ist, wenn ein Spieler gegen einen Ex-Klub trifft.

McNeill jubelte ausgelassen, stürmte auf den Fotografen am Spielfeldrand zu und küsste demonstrativ das United-Wappen.

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Sieben Minuten später legte er seinen zweiten Treffer nach. Der dritte Treffer war dann ein äußerst kurioser.

Nachdem United den Ball wegen einer Verletzung ins Aus gespielt hatte, warf City den Einwurf standesgemäß zum Gegner zurück. City-Stürmer Tai Sodje hatte aber offenbar andere Pläne als seine Kollegen, schnappte sich den Ball und traf zum 1:2.

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In der Folge erlaubten die Skyblues McNeill nach dem Anstoß ohne Gegenwehr auf das Tor zuzulaufen, das 3:1.

Mit seinem vierten Tor in der Nachspielzeit erhöhte McNeill dann seine Ausbeute in dieser Saison auf zwölf Tore in elf Partien.

Eine Quote, die sich durchaus sehen lassen kann.

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