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Timo Werner bricht endlich seinen Tor-Bann. Sein Trainer Thomas Tuchel freut sich darüber, hat aber auch eine Forderung parat. Trifft Werner auch gegen Real?

Am Samstagabend war der Bann gebrochen. 

Timo Werner erzielte bei West Ham United den entscheidenden 1:0-Siegtreffer für den FC Chelsea. Es war das erste Tor des deutschen Nationalspielers seit Februar. Womöglich das Ende seiner wohl schwersten Zeit seiner Karriere.

Werner musste in den letzten Wochen und Monaten nämlich eine ganze Menge Kritik einstecken - und zwar nicht nur in England, sondern auch in Deutschland. Sein Slapstick-Fehlschuss bei der peinlichen Pleite des DFB-Teams gegen Nordmazedonien war der Höhepunkt des Tiefpunkts für den Stürmer. 

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Jetzt ist also klar: Werner kann es doch noch. 

Tuchel stellt Forderung an Werner

Kein Wunder, dass Chelsea-Coach Thomas Tuchel nach dem so wichtigen Sieg im London-Derby zufrieden mit seinem Schützling war. Der deutsche Trainer hatte aber auch gleich eine Forderung parat. 

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Werner müsse nun "den Moment einfangen", sagte Tuchel nach der Partie. "Er muss weiter Tore schießen. Er ist ziemlich oft an unseren Toren beteiligt, mit Fouls im Strafraum oder Assists, aber nichts hilft mehr als ein entscheidendes Tor." 

"Alle Leistungen sind der neue Maßstab für uns", fügte Tuchel vielsagend an. 

Bei West Ham hätte Werner sogar noch ein zweites Tor machen müssen. Das gab der 25-Jährige auch zu, zeigte sich aber auch zufrieden.

"Ich muss langsam zurückkommen. Ein Tor ist genug. Zwei sind für den Anfang vielleicht zu viel", meinte er augenzwinkernd: "In dieser Saison ist es nicht nur das Selbstvertrauen, vielleicht ist es auch Glück. Letztes Jahr ging der Ball immer rein, dieses Jahr ist es anders. Ich bin zuversichtlich, dass die Chancen wie meine zweite auch in den nächsten Wochen und Monaten reingehen werden."

Werner bereit für Real?

Der Aufschwung von Werner kommt für Chelsea gerade recht. Am Dienstag steht das Halbfinal-Hinspiel in der Champions League bei Real Madrid an. 

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Passend dazu stellte die Marca die Frage in den Raum: "Auf welchen Timo Werner wird Real Madrid am Dienstag treffen? Den guten Werner oder den schlechten Werner?" Die Antwort der spanischen Zeitung lautet: "Wahrscheinlich eine Mischung aus beidem". 

Tatsächlich muss Werner erst beweisen, dass er wieder konstant gute Leistungen abliefern kann - wie er das jahrelang bei RB Leipzig getan hat. Am Dienstag wäre ein guter Zeitpunkt dafür. 

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