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Das Super-League-Chaos wird immer größer. Fans wehren sich gegen die neue Eliteliga. Bei Manchester United gibt es auch personelle Konsequenzen.

Manchester Uniteds Geschäftsführer Ed Woodward tritt zurück. Das bestätigte der Klub am Abend.

Zuvor hatte unter anderem das Portal The Athletic berichtet, dass Woodward aufgrund heftiger Fanproteste wegen der führenden Rolle des Klubs bei der Gründung der umstrittenen Super League die persönliche Notbremse ziehe. (Super League am Ende? Alle Informationen im Liveticker)

Woodward äußert sich zu ManUnited-Aus

Allerdings erfolgt der Rücktritt Woodwards erst zum Ende des Jahres.  "Ich bin sehr stolz darauf, United gedient zu haben, und es war eine Ehre, in den letzten 16 Jahren für den größten Fußballverein der Welt zu arbeiten. Der Klub ist für die Zukunft gut aufgestellt und es wird schwer sein, am Ende des Jahres wegzugehen", wird der 49-Jährige zitiert.

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Zu einem möglichen Zusammenhang seines Rücktritts mit den Protesten gegen die Super League äußerte er sich nicht.

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United zieht zurück

Woodward gehörte neben Real Madrids Präsident Florentino Perez und Andrea Agnelli, dem Boss von Juventus Turin, zu den treibenden Kräften bei dem Projekt, das am Dienstagabend zunehmend in seine Einzelteile zerfiel.

Auch United selbst verkündete am späten Abend offiziell den Rückzug. Die amerikanischen Klubbesitzer der Glazer-Familie sollen auf Projekt gedrängt haben, das in der Großbank JP Morgan einen US-Hauptgeldgeber hat.

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