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Boxen: Kyas tritt als Präsident des Deutschen Boxsport-Verbandes zurück, Jürgen Kyas wird seinen Posten als Präsident des Deutschen Box-Verbandes räumen
Boxen: Kyas tritt als Präsident des Deutschen Boxsport-Verbandes zurück, Jürgen Kyas wird seinen Posten als Präsident des Deutschen Box-Verbandes räumen © Imago
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Der Deutsche Box-Verband muss sich ab Oktober nach einem neuen Präsidenten umschauen. Jürgen Kyas räumt seinen Posten.

Jürgen Kyas wird als Präsident des Deutschen Boxsport-Verbandes (DBV) im Oktober zurücktreten. Das kündigte der langjährige Verbandschef am Rande der deutschen Meisterschaften in Berlin an. Sein Rücktritt habe aber nichts mit den jüngsten Querelen im Verband zu tun, sagte Kyas.

Kyas geht ohne Groll

"Ich gehe nicht aus Groll oder Ärger. Ich will in die zweite Reihe, das Alter zehrt an den Knochen", sagte Kyas, der am Donnerstag (1. August) 74 Jahre alt wird. Erich Dreke, im DBV bisheriger Vize-Präsident für Finanzen, wird interimsmäßig das Amt von Kyas übernehmen.

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Kyas, seit zehn Jahren im Amt, ist auch Mitglied in der Exekutive des Weltverbandes AIBA. Nach einem Streit mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) wurde die AIBA Ende Mai wegen anhaltender Skandale für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio suspendiert.

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Kritik an Kyas 

Kyas wurde im DBV für seine Haltung pro AIBA kritisiert. DBV-Vizepräsident Raiko Morales hatte vor gut einer Woche seinen Rücktritt erklärt. "Die Haltung des DBV-Präsidenten Herrn Kyas zu den Ereignissen in der AIBA" sei "maßgebend für den Rücktritt", hieß es in einer Erklärung von Morales.

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