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Titus O'Neil stolperte beim WWE Greatest Royal Rumble und landete unter dem Ring
Titus O'Neil stolperte beim WWE Greatest Royal Rumble und landete unter dem Ring © WWE Network
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München - Beim WWE Greatest Royal Rumble sorgt Titus O'Neil mit einem spektakuläre missglückten Einmarsch für Lacher. Ein Kommentator gerät in Atemnot.

Der umstrittene WWE Greatest Royal Rumble in Saudi-Arabien war von so vielen politischen Kontroversen überschattet – da tat etwas harmlose Schadenfreude offensichtlich gut.

Beim 50-Mann-Hauptkampf in Dschidda unterlief Wrestler Titus O'Neil eine spektakuläre Panne bei seinem Einmarsch, die vor Ort und im Netz für viele Lacher sorgte. O'Neil rutschte aus, als er zum Ring rannte und schlitterte mit dem Ring voran so weit, dass er fast mit seiner vollen Körperlänge unter der Ringabdeckung landete.

Bei WWE ist zwar immer möglich, dass sich so etwas um eine geplante Einlage handelt, um im Netz damit viral zu gehen – es wirkte in diesem Fall aber nicht so. Die Kamera war während O'Neils Einlauf nicht auf ihn gerichtet, erst in der Wiederholung konnte WWE den Moment auskosten.

WWE-Kommentator in Atemnot

Dann aber gab es kein Halten mehr: Kommentator Corey Graves kriegte sich vor Lachen kaum mehr ein und kam hörbar in Atemnot, Kollege Michael Cole feierte den Ausrutscher als "größten Rumble-Moment aller Zeiten".

Auch im Netz war die Schadenfreude groß: Viele ältere Fans fühlten sich an eine ähnliche, legendär gewordene Panne bei der früheren Konkurrenzliga WCW erinnert.

Damals stolperte der maskierte Neuling "The Shockmaster" (Fred Ottman, in der WWF bekannt als Tugboat und Typhoon) bei seinem großen Debüt live vor der Kamera, verlor seine Maske und musste sie schnell wieder aufsammeln, ehe er seine drehbuchgemäßen Drohbotschaften in Richtung von Bösewicht Sid Vicious loslassen konnte.

O'Neil nimmt's mit Humor

O'Neil hat in der Ruhmeshalle berühmter Wrestling-Pannen nun auf jeden Fall einen Ehrenplatz verdient.

Er selbst nimmt den Ausrutscher auch mit Humor und kündigte via Twitter bereits an, dass er sich über die Merchandise-Einnahmen aus der Verwertung der Aktion freut:

O'Neil war übrigens nicht der einzige, über den die Fans beim Rumble lachen mussten: Im US-Title-Match gegen Champion Jeff Hardy unterlief auch Jinder Mahal ein Patzer.

Der "Modern Day Maharaja" ließ sich nach einer Flugaktion von Hardy (dem "Whisper in the Wind") wie vom Blitz getroffen fallen - dabei hatte Hardy ihn meterweit verfehlt.

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