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AShley Massaro erhängte sich in ihrer Wohnung
AShley Massaro erhängte sich in ihrer Wohnung © WWE
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Die frühere WWE-Wrestlerin Ashley Massaro begeht im Alter von 39 Jahren Selbstmord. Sie hatte nach ihrer Karriere mit großen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.

Die frühere Wrestlerin Ashley Massaro ist mit nur 39 Jahren gestorben. Das bestätigte die Wrestling-Liga WWE in der vergangenen Woche.

Massaro sei am 16. Mai in New York verstorben, die Todesursache ist unter anderem laut des Promi-Portals TMZ Selbstmord. Massaro sei nicht zu ihrem Job bei einem lokalen Radiosender aufgetaucht, stattdessen wurde sie erhängt in ihrer Wohnung gefunden. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo sie kurz danach für tot erklärt wurde. Während ihrer Karriere litt die Wrestlerin unter anderem an Depressionen.

Massaro gewann im Jahr 2005 die sogenannte "Diva Search" und begann anschließend ihre Karriere bei WWE. Dort agierte sie als Wrestlerin und Ringbegleiterin, beispielweise für Paul London und Brian Kendrick. Bei WrestleMania 23 im Jahr 2007 war sie gegen Damenchampion Melina angetreten.

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2007 nahm sie an der Fernsehshow "Survivor" teil und posierte für den "Playboy". Im Jahr 2008 trennte sie sich aufgrund einer Erkrankung ihrer Tochter von der Showkampf-Liga.

Ashley Massaro hatte WWE 2016 verklagt

Im Jahr 2016 schrieb Massaro Schlagzeilen, als sie sich einer Sammelklage gegen WWE anschloss und ihr schwere Vorwürfe machte.

Zum einen ging es um die Anschuldigung, dass sie im Jahr 2006 bei einer WWE-Veranstaltung auf einer Militärbasis in Kuwait Opfer eines nicht näher eingegrenzten sexuellen Übergriffs geworden wäre. WWE hätte sich dafür entschuldigt und die Verantwortung übernommen, sie aber gebeten, den Vorfall nicht zu melden. Kurz nach ihrem Tod veröffentlichte die Wrestling-Liga ein Statement, das besagt, dass Massaro ihre Vorgesetzten nie wegen der Vorwürfe informiert hätte.

Zum anderen warf Massaro WWE vor, für schwere Gesundheitsschäden verantwortlich zu sein: Sie hätte im Ring mehrere Gehirnerschütterungen erlitten, die nicht richtig behandelt worden seien. Sie hätte Symptome der berüchtigten, nur posthum diagnostizierbaren Krankheit CTE, unter anderem Gedächtnisschwund, Migräne und Depressionen. Auch sei sie drogenabhängig geworden, WWE hätte 2010 Hilfe bei der Behandlung angeboten.

Die Sammelklage war 2018 von einem Bundesgericht in Connecticut aufgrund zahlreicher Mängel zurückgewiesen worden, WWE hat Massaros konkrete Vorwürfe nie direkt kommentiert.

Ihr Anwalt gab nun nach dem Tod bekannt, dass Massaros Gehirn der Wissenschaft gespendet werden solle, um den Rechtsstreit zu klären und auf CTE zu untersuchen.

Wissenswertes zum Thema Wrestling

Tragische Ironie

Tragische Ironie: In Massaros letztes Karriere-Jahr begann sich das Bewusstsein von WWE für das Thema Gehirnerschütterungen zu schärfen, vor allem in Folge des Falls Chris Benoit, der 2007 seine Frau, sein Kind und sich selbst tötete. Benoit hatte an CTE gelitten.

Im Jahr darauf führte WWE systematische Gehirnerschütterungs-Tests ein und war damit früher dran als andere Sportarten, die von der "Concussion Crisis" erschüttert worden waren. Großen Anteil daran hatte auch der frühere WWE-Wrestler und Harvard-Absolvent Christopher Nowinski, der den Kampf für das Kopfverletzungsbewusstsein im Sport nach seinem Karriere-Ende 2003 zu seiner Lebensaufgabe gemacht hat.

War Wrestling-Comeback geplant?

Im März hatte Massaro noch ein Comeback im Ring angedeutet. In ihrem letzten Tweet am Tag ihres Todes schrieb sie, dass sie Fanpost beantwortet habe und diese sich auf dem Weg zurück befinden würde.

Zahlreiche Weggefährtinnen sprachen über die sozialen Medien ihre Trauer aus.

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