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München - Der Undertaker enthüllt ein spannendes Detail zu der Doku "The Last Ride": Ihr ursprüngliches Ende war eindeutiger - doch Vince McMahon intervenierte.

Zieht WWE-Legende The Undertaker seinen Rücktritt aus dem Ring diesmal wirklich durch - oder gibt es doch noch einmal ein Zurück?

Das Ende der von Wrestling-Fans vielbeachteten Doku "Undertaker - The Last Ride" schien die Frage eigentlich zu beantworten, andererseits wiederum auch nicht.

Zwar vermittelte der 55-Jährige in der letzten Episode der Serie nachdrücklicher als je zuvor seinen Willen, seine Karriere endgültig zu beenden und mehr Zeit mit Ehefrau Michelle McCool und der gemeinsamen Tochter zu verbringen ("An diesem Punkt meines Lebens und meiner Karriere habe ich kein Verlangen mehr, wieder in den Ring zu steigen"). Andererseits ließ er dann doch wieder eine Hintertür offen und sagte im selben Atemzug: "Man soll niemals nie sagen.“

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Nun hat der Taker in einem Interview ein spannendes Detail über die Vorgeschichte dieser Aussagen enthüllt.

Undertaker: The Last Ride - alle Episodenberichte

Undertaker: Ursprüngliches Ende von "The Last Ride" war klarer

Im Gespräch mit dem Podcast My Mom's Basement des Webportals Barstool Sports plauderte er aus, dass das ursprüngliche Ende der Doku eindeutiger war. Dann jedoch hätte der gut mit ihm befreundete WWE-Boss Vince McMahon interveniert.

Mark Calaway, wie der "Deadman" wirklich heißt, führt aus, dass er beim Dreh der Doku eigentlich an dem Punkt gewesen war, dass er in Bezug auf sein Karriere-Ende eine Ansage gemacht hätte, "die mir keine Wahl mehr ließ".

Dann jedoch "musste ich die letzten 15 Minuten an den Chairman schicken. Er mochte dieses Ende überhaupt nicht. Dann haben wir die Aussage 'Sag niemals nie' eingefügt."

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Doch Comeback bei WWE? Taker im Zwiespalt

Geht der Undertaker durch die Hintertür, zu deren Öffnung ihn McMahon also praktisch gezwungen hat?

Auch in dem Podcast mag er sich nicht festlegen: "Im Inneren denke ich: 'Ich kann mich nicht mehr bewegen wie früher, ich bin eine verwässerte Version meiner selbst.' Andererseits liebe ich das Geschäft und das Performen so sehr."

Die Monate vor dem nächsten WWE-Jahreshöhepunkt WrestleMania würden in jedem Fall hart: "Wenn sich das nähert, werde ich offensichtlich wieder dieses innere Gefühl haben, dass ich mich auf etwas vorbereiten muss." Bei WrestleMania 36 in diesem Jahr bestritt das "Phenom" den Kampf, der Stand jetzt sein letzter gewesen sein soll, er besiegte AJ Styles in einem als Minifilm inszenierten "Boneyard Match".

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