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Bernhard Seifert verzichtete freiwillig auf die WM
Bernhard Seifert verzichtete freiwillig auf die WM © Getty Images
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Bernhard Seifert verzichtete freiwillig auf die Weltmeisterschaft in Doha und ließ einem Kollegen den Vortritt. Dafür erhält er nun eine Auszeichnung.

Speerwerfer Bernhard Seifert wird nach seinem freiwilligen Verzicht auf die Teilnahme bei der Leichtathletik-WM in Doha vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) mit dem Fair-Play-Preis des Deutschen Sports ausgezeichnet.

Der 26-Jährige hatte zugunsten von Julian Weber seinen Start in Katar abgesagt, er zog damit die Konsequenz aus einem deutlichen Leistungsabfall seit der Nominierung.

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Seifert habe "seine eigenen Interessen zugunsten eines Mannschaftskollegen zurückgestellt und damit in besonderer Weise Teamgeist bewiesen", sagte Gudrun Doll-Tepper, DOSB-Vizepräsidentin und Mitglied der Jury: "Das verdient unseren großen Respekt und unsere Anerkennung."

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Der Preis wird Seifert am 26. März in Wiesbaden verliehen.

Seifert war zum Zeitpunkt der Nominierung mit bereits im Mai erzielten 89,06 m Nummer zwei der deutschen Bestenliste. Bei der DM Anfang August belegte er allerdings nur Platz vier, Weber wurde Zweiter.

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