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Brianna McNeal (r.) ist vorläufig suspendiert
Brianna McNeal (r.) ist vorläufig suspendiert © AFP/SID/ANDREJ ISAKOVIC
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Die Olympischen Spiele in Tokio finden wohl ohne Hürden-Olympiasiegerin Brianna McNeal statt. Der US-Amerikanerin werde schwere Verstöße zur Last gelegt.

Hürden-Olympiasiegerin Brianna McNeal (USA) ist die nächste prominente Leichtathletin, die wegen eines Verstoßes gegen die Anti-Doping-Richtlinien vorläufig suspendiert ist.

Die 29-Jährige soll bei einer Dopingkontrolle manipuliert haben, wie die unabhängige Integritätskommission AIU des Leichtathletik-Weltverbandes World Athletics (WA) am Donnerstag mitteilte. McNeal hatte 2016 in Rio Olympia-Gold über 100 m Hürden gewonnen, 2013 wurde sie in Moskau Weltmeisterin. Mit ihrer Bestzeit von 12,26 Sekunden liegt sie auf Rang vier der ewigen Weltbestenliste.

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Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, droht McNeal die Olympischen Spiele in Tokio zu verpassen.

Auch 100-m-Weltmeister Christian Coleman (USA), 400-m-Weltmeisterin Salwa Eid Naser (Bahrain) oder der Südafrikaner Luvo Manyonga, Ex-Weltmeister im Weitsprung, stehen wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Richtlinien vor dem Olympia-Aus.

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