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Bei der deutschen Hallenmeisterschaft springt Weltmeisterin Malaika Mihambo zum nächsten Titel. Über 1500 Meter gewinnt die Favoritin.

Weitsprung-Weltmeisterin Malaika Mihambo hat sich zum vierten Mal in Folge den deutschen Hallen-Titel gesichert. In Dortmund setzte sich die 27-Jährige von der LG Kurpfalz am Sonntag mit 6,70 m souverän durch, zeigte aber zwei Wochen vor der EM noch deutliche Schwächen im Anlauf.

Ihren erst zweiten Hallen-Titel sicherte sich Hindernis-Ass Gesa Felicitas Krause, die über 1500 m in 4:12,68 Minuten die Spezialistinnen abhängte.

Mihambo siegt nach Gehirnerschütterung

Mihambo traf bei keinem ihrer sechs Versuche den Absprung gut und verschenkte viel an Weite, bei ihrem Siegessprung hob sie vor dem Brett ab. "Es war ganz in Ordnung. Ich hatte Probleme, in den Anlauf hereinzufinden. Aber da ich mir vergangene Woche eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen habe, war ich froh, dass ich überhaupt an den Start gehen konnte", sagte Mihambo. Ihre persönliche Hallen-Bestleistung von 7,07 m wäre in Dortmund bei gut getroffenem Absprung absolut in Reichweite gewesen.

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Ein Selbstläufer wird der Weg zum EM-Titel für Mihambo damit nicht: Am Samstag setzte sich die erst 18 Jahre alte Italienerin Larissa Iapichino bei den nationalen Meisterschaften mit 6,91 m an die Spitze der Jahresweltbestenliste. Mihambo hat noch keine internationale Hallen-Medaille gewonnen. Platz zwei in Dortmund ging an Merle Homeier mit 6,50.

Krause, deren Spezialstrecke 3000 m Hindernis in der Halle nicht auf dem Programm steht, setzte sich mit einem starken Schlussspurt vor Caterina Granz (4:13,26) durch. Ihren bislang einzigen Hallen-Titel hatte die 28-Jährige Krause 2015 über 3000 m gewonnen.  

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