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Johannes Vetter kämpft im Speerwurf um Gold
Johannes Vetter muss sich nach der WM einer Operation unterziehen © Getty Images
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Speerwerfer Johannes Vetter wird sich nach der WM einer Operation am linken Fuß unterziehen. Der 26-Jährige möchte damit die Vorbereitung auf Olympia nicht gefährden.

Speerwurf-Star Johannes Vetter wird sich kurz nach der Leichtathletik-WM in Doha einer OP am linken Fuß unterziehen.

"Der Termin steht schon, und es soll ein kleiner Eingriff werden, um die Vorbereitung auf Olympia nicht zu gefährden", sagte der von hartnäckigen Verletzungsproblemen geplagte Offenburger dem SID:

"Mein Körper ist in diesem Jahr mein größter Gegner."

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Vetter, der als Titelverteidiger in Doha antritt, bestreitet am Samstag (15.30 Uhr MESZ) die Qualifikation, das Finale steht zum WM-Abschluss am Sonntag (18.55 Uhr MESZ) an.

Start bei der WM stand lange Zeit auf der Kippe

Dass der 26-Jährige überhaupt in Katar startet, war lange nicht gesichert, ein frühzeitiges Saisonende stand zur Debatte. 

"Es wurde mir von vielen Seiten geraten, ich habe mich auch selber damit auseinandergesetzt.

Aber gemeinsam mit meinem Trainer Boris Obergföll und meinem medizinischen Team haben wir uns dagegen entschieden", sagte Vetter, der zuletzt wieder die 90 Meter übertraf:

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"Da ich den Glauben an mich nie verloren habe, und vielleicht der Wille auch größer ist als der körperliche Verstand, ziehe ich das jetzt durch."

Vetter ist in seiner Disziplin enormen Belastungen ausgesetzt, auf seinen linken Fuß wirken Kräfte von einer Tonne.

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"Das Zehnfache des eigenen Körpergewichts. Beim Speerwurf geht es richtig zur Sache", sagte Vetter.

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