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Leistungssportreform: Schulterschluss zwischen DOSB und Sportbünden

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Leistungssportreform: Schulterschluss zwischen DOSB und Sportbünden

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Reform: DOSB übt Schulterschluss

Alfons Hörmann ist Präsident des DOSB
© Getty Images

Auf dem Weg zur angestrebten Leistungssportreform haben der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), die deutschen Spitzensportfachverbände und die Landessportbünde den ersehnten Schulterschluss geübt.

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"Dieser Tag hat Meilenstein-Charakter. Das Konzept ist noch ein Entwurf, aber wir sind schon nah beieinander", sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann nach dem vierstündigen Treffen der Fraktionen in Frankfurt am Main, an dem auch Staatssekretär Ole Schröder aus dem Bundesministerium des Innern (BMI) teilnahm.

Nach "intensiven und konstruktiven" Diskussionen mit insgesamt rund 120 Vertretern in der DOSB-Zentrale räumte Hörmann allerdings auch ein, dass noch "zahlreiche Fragen" offen seien. "Wir haben noch viel, viel zu tun in den nächsten Wochen", sagte der 56-Jährige. Die Reform soll am 3. Dezember auf der Mitgliederversammlung des DOSB in Magdeburg verabschiedet werden.

Auch Siegfried Kaidel, Sprecher der Spitzenverbände, zeigte sich nach den Gesprächen über die Eckpunkte der Neustrukturierung zufrieden. "Wir haben einen Schulterschluss gefunden und sprechen gemeinsam mit einer starken Stimme. Wir haben jetzt einen sehr klaren Blick, wie es weitergeht", sagte Kaidel.

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Das Eckpunktepapier werde noch "verfeinert und angepasst". Auch Andreas Silbersack sprach als Vertreter der Landessportbünde von einem "echten Meilenstein", der bewegt werde.

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Am 26. Oktober soll es eine Beratungsrunde mit Innenminister Thomas de Maizière geben. Am Mittwoch steht in Berlin ein weiterer wichtiger Termin an. Ab 14.00 Uhr findet eine öffentliche Anhörung im Bundestags-Sportausschuss statt, an der unter anderem Harry Bähr vom Olympiastützpunkt Berlin und die Kanutin Franziska Weber als Sachverständige teilnehmen werden.

Das neue Förderprogramm der Reform soll zu mehr Effizienz im Sport verhelfen. Die entscheidende Neuerung liegt darin, dass nicht mehr die Erfolge bei vergangenen Olympischen Spielen für den Geldfluss an die Verbände entscheidend sind, sondern das Potenzial, die Perspektive, die ein Sportler oder eine Disziplin hat.