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Laurence Vincent-Lapointe, Kanu, Doping
Die elfmalige Weltmeisterin Laurence Vincent-Lapointe wurde positiv auf Doping getestet © Getty Images
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Kurz vor Start der Kanu-WM in Ungarn wird Laurence Vincent-Lapointe positiv auf Doping getestet. Die elffache Weltmeisterin beteuert aber ihre Unschuld.

Der Kanu-Rennsport wird kurz vor der WM von einem prominenten Dopingfall erschüttert.

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Die elfmalige Weltmeisterin Laurence Vincent-Lapointe aus Kanada wurde am Montag wegen einer positiven A-Probe vorläufig gesperrt und verpasst den am Mittwoch beginnenden Saison-Höhepunkt im ungarischen Szeged.

"Das ist ein Albtraum. Ich bin schockiert und am Boden zerstört. Ich habe absolut nichts Falsches gemacht und nichts zu verstecken. Ich glaube an einen sauberen Sport", sagte Vincent-Lapointe in einer Stellungnahme.

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Verunreinigte Nahrungsergänzungsmittel als Ursache vermutet

Nach Angaben des Weltverbandes ICF wurde bei Vincent-Lapointe "eine verbotene Substanz" festgestellt. Der kanadische Kanu-Verband vermutet verunreinigte Nahrungsergänzungsmittel als Ursache und sicherte der 27-Jährigen Unterstützung zu.

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Seit der Aufnahme der Canadier-Frauen ins WM-Programm im Jahr 2010 hat Vincent-Lapointe elf von 16 möglichen Goldmedaillen gewonnen. Bei Olympia 2020 in Tokio wird die Disziplin erstmals zum Programm gehören. In Szeged wird zwar ein Großteil der Quotenplätze für Tokio vergeben, Vincent-Lapointe kann diesen aber auch noch beim Weltcup in Duisburg im Mai 2020 holen.

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