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BONN, GERMANY - SEPTEMBER 24: Honory member of German Olympic Sports Federation Walther Troeger speaks during the 60th German National Olympic Committee anniversary at museum Koenig on September 24, 2009 in Bonn, Germany. (Photo by Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images)
Gunda Niemann-Stirnemann, Martin Braxthaler und Walther Tröger (Bild) wurden in die Hall of Fame des deutschen Sports gewählt © Getty Images
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Gunda Niemann-Stirnemann, Martin Braxenthaler und Walther Tröger wurden aufgrund ihrer Verdienste rund um den deutschen Sport in die Hall of Fame gewählt.

Die dreimalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Gunda Niemann-Stirnemann, der zehnmalige Paralympicssieger Martin Braxenthaler und der Sportfunktionär Walther Tröger sind von der Jury in die Hall of Fame des deutschen Sports gewählt worden.

Damit besteht die Ruhmeshalle zukünftig aus 116 Persönlichkeiten.

"Gunda Niemann-Stirnemann und Martin Braxenthaler haben ihre Sportarten aufgrund ihrer Erfolge, aber auch aufgrund ihres Auftretens geprägt wie nur wenige andere. Professor Walther Tröger ist weit über Deutschland hinaus einer der herausragenden Sportfunktionäre der letzten Jahrzehnte", sagte Michael Ilgner, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Sporthilfe.

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Die offizielle Aufnahmefeier findet am 21. November 2019 im Allianz Forum in Berlin statt.

Hall of Fame soll Geschichte des deutschen Sports im Gedächtnis bewahren

Die 2006 von der Stiftung Deutsche Sporthilfe initiierte Hall of Fame ist ein Forum der Erinnerung an Menschen, die durch ihren Erfolg im Wettkampf oder durch ihren Einsatz für Sport und Gesellschaft Geschichte geschrieben haben.

Sie soll dazu beitragen, die mehr als hundertjährige Geschichte des deutschen Sports und seiner Persönlichkeiten im Gedächtnis zu bewahren und Diskussionen darüber anzuregen. 

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Gunda Niemann-Stirnemann hatte neben ihren insgesamt acht Olympiamedaillen noch 19 WM-Titel geholt und ebenso viele Weltrekorde aufgestellt.

1992 in Albertville gewann sie das erste deutsche Olympiagold nach der Wende.

Braxenthaler als "Stimme und Motor des Behindertensports"

Der alpine Monoskifahrer Martin Braxenthaler feierte zudem sechs Weltmeistertitel und trug als "Stimme und Motor des Behindertensports" maßgeblich zur Fortentwicklung und Professionalisierung des paralympischen Sports bei.

Der 90-jährige Walther Tröger prägte wie kaum ein anderer Sportfunktionär sechs Jahrzehnte lang den deutschen Sport.

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Er gilt als einer der wichtigsten Gestalter des Leistungssports in Deutschland, von der Nachkriegszeit bis über die Jahrtausendwende hinaus.

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