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Skandal im niederländischen Turnen zieht weite Kreise
Der Skandal im niederländischen Kunstturnen zieht immer weitere Kreise © AFP/SID/LIONEL BONAVENTURE
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Die Vorwürfe gegen Kunstturn-Trainer in den Niederlanden schlagen immer höhere Wellen. Ermittelt wird gegen 25 Personen, die der psychischen oder physischen Misshandlung verdächtigt werden.

Die Vorwürfe im niederländischen Kunstturnen ziehen immer weitere Kreise.

Das niederländische Sportgericht, das Institut für Sportrecht (ISR), hat Untersuchungen gegen 25 Kunstturntrainer eingeleitet. Alle werden der psychischen oder physischen Misshandlung verdächtigt.

"Das ist eine schrecklich hohe Anzahl", sagte der Gerichtsvorsitzende Dick van Steenbeek dem TV-Sender NOS.

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Die Hälfte der beschuldigten Trainer ist mittlerweile vom ISR befragt worden. Im Augenblick sind beim ISR 70 Fälle von Trainern oder Sportlern aus verschiedenen Sportarten anhängig, denen Misshandlung oder verletzendes Verhalten vorgeworfen wird. Die meisten Beschuldigten stammen aus dem Turnsport.

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Auch TuS Chemnitz-Altendorf im Fokus

Nach dem Geständnis des ehemaligen Turn-Nationaltrainers Gerrit Beltman, in der Vergangenheit junge Turnerinnen erniedrigt zu haben, entstand ein Schneeballeffekt.

Weitere Turnerinnen erklärten, ebenfalls gedemütigt worden zu sein, unter anderem von dem aktuellen Nationaltrainer Vincent Wevers oder von Ex-Nationaltrainer Frank Louter.

Wie der Spiegel berichtete, ist Beltman seit August beim TuS Chemnitz-Altendorf als Coach angestellt.

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