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Anfang Mai geht es in Hockenheim los, die Formel W startet in ihre Premierensaison. Eine deutsche Pilotin wird dann aber nicht hinter dem Steuer sitzen.

Ohne deutsche Rennfahrerin startet die neue Formel-Serie für Frauen in ihre Premierensaison. Keine der vier deutschen Bewerberinnen zählt zum 18-köpfigen Starterfeld, das am Freitag präsentiert wurde.

Zuletzt hatten sich 28 Kandidatinnen in einem viertägigen Testprogramm der letzten Stufe des Castings unterzogen. Zu den Kriterien zählten nicht nur die Rundenzeiten am Steuer des rund 270 PS starken Formel-3-Rennwagens, sondern auch Fitness, technisches Verständnis oder allgemeines Auftreten.

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Zur Jury gehörten unter anderen die ehemaligen Formel-1-Fahrer David Coulthard und Alexander Wurz. Die 18 Starterinnen stammen aus 13 Nationen.

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Unter den ursprünglich 54 Bewerberinnen waren auch vier Deutsche: Angelique Germann (27), Michelle Halder (19), Carrie Schreiner (20) und Doreen Seidel (33).

Jorda und Flörsch nicht dabei

Schreiner und Halder entschieden sich wegen des späten Auswahlprozesses frühzeitig für andere Rennsportprogramme. Gleiches gilt für die Spanierin Carmen Jorda, die wegen ihrer Vergangenheit als Formel-1-Testfahrerin für Lotus das Aushängeschild der W Series hätte werden können.

Andere ambitionierte Fahrerinnen, darunter die Münchnerin Sophia Flörsch (18), hatten von vornherein kein Interesse an einem Einstig gezeigt.

Die neue Serie fährt im Rahmenprogramm der DTM, Saisonauftakt ist am 3. Mai in Hockenheim. Insgesamt umfasst die Premierensaison fünf Rennen. Die Gesamtsiegerin erhält 500.000 Dollar Preisgeld. Insgesamt ist die Serie mit 1,5 Millionen Dollar dotiert. Gefahren wird in Formel-3-Einheitsautos.

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