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Formel-1-Pilot Lewis Hamilton ist künftig in der Extreme-E-Meisterschaft selbst Teamchef
Formel-1-Pilot Lewis Hamilton ist künftig in der Extreme-E-Meisterschaft selbst Teamchef © Getty Images
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München - Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton gründet sein eigenes Rennteam und steigt in die neue Extreme-E-Meisterschaft ein. SPORT1 erklärt die Hintergründe.

Er sammelt Müll am Strand auf, macht in den sozialen Medien auf den Klimawandel aufmerksam und setzt sich gegen Rassismus ein: Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton macht sich immer wieder für eine bessere Welt stark.

Nun steigt der 35-Jährige passend dazu mit einem eigenen Rennstall in die Extreme-E-Meisterschaft an.

Extreme was?

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Die Extreme E ist ein Ableger der Formel E, sozusagen das neueste Projekt von Formel-E-Gründer Alejandro Agag. Die 585 PS starken Elektro-SUV werden in Gebieten fahren, die von Klimawandel und Umweltzerstörung am meisten betroffen sind - zum Beispiel in Grönland oder auf den Gletschern von Nepal.

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"Es wird Spaß machen, eine andere Rolle als die des Fahrers zu bekleiden", sagt Hamilton. "Was mich am meisten anspricht: Die Extreme-E-Meisterschaft wird nicht nur das Bewusstsein für die am meisten von Umweltzerstörung betroffenen Regionen wecken, sondern auch aktiv etwas dagegen tun. Jeder Einzelne hat die Macht, den Unterschied zu machen, und es bedeutet mir so viel, dass ich mit meiner Liebe zum Rennsport und meiner Liebe zum Planeten einen positiven Beitrag leisten kann."

Auch Serienchef Agag ist voller Vorfreude: "Lewis ist einer der erfolgreichsten Rennfahrer aller Zeiten und es wird spannend zu sehen sein, wie sein X44-Team sich schlagen wird."

Mit diesem Boliden geht Hamiltons Team X44 in der Extreme E an den Start
Mit diesem Boliden geht Hamiltons Team X44 in der Extreme E an den Start © Team X44

X44 - das steht für Extreme und 44, Hamiltons Startnummer in der Formel 1.

Hamilton-Rennstall ist achtes Extreme-E-Team

Das Hamilton-Team ist der achte Rennstall in der Extreme E - neben dem IndyCar-Team Ganassi, den Formel-E-Teams Techeetah, HWA und Andretti, dem DTM-Rennstall Abt, QEV aus Spanien sowie Veloce von Red-Bull-Technikchef Adrian Newey und Formel-E-Fahrer Jean-Eric Vergne. 

Auch wenn Hamilton noch keinen Formel-1-Vertrag für 2021 mit Mercedes hat, ist es unwahrscheinlich, dass er selbst als Fahrer an den Start geht.

Jedes Team setzt zwei Fahrer ein - einen Mann und eine Frau. Der Sieger wird über Kopf-an-Kopf-Duelle im offenen Gelände ermittelt.

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