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Frederik Vesti und Lirim Zendeli sind bei sechs von sieben Einheiten der Testfahrten der deutschen Formel 4 in Oschersleben an der Spitze

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Zwei Tage, sieben Einheiten, unzählige Erkenntnisse: Teams und Fahrer der deutschen Formel 4 haben am Dienstag und Mittwoch bei den offiziellen Testtagen in Oschersleben ihre Generalprobe für den Saisonauftakt am 13. bis 15. April absolviert. Dabei hinterließen vor allem Frederik Vesti und Lirim Zendeli einen starken Eindruck.

Aber auch die Neulinge wie Enzo Fittipaldi, Enkel des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters Emerson Fittipaldi, und David Schumacher, Sohn des ehemaligen DTM- und Formel-1-Piloten Ralf Schumacher, deuteten ihr Potenzial an. In gut zwei Wochen wird es für die Talente der Formel 4 dann Ernst: Dann steigt in Oschersleben der Auftakt der vierten Saison der Nachwuchsserie. Und Sport1 wird die Rennen der Formel 4 im Fernsehen zeigen.

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Mit viel Selbstvertrauen nach den Testtagen werden der Däne Vesti und Zendeli aus Bochum in die Magdeburger Börde reisen. Das Duo dominierte die Generalprobe und sorgte in sechs von sieben Einheiten für die Bestzeit. Vesti war in vier Sessions ganz vorne, ihm gelang in 1:23.649 Minuten die schnellste Runde der gesamten Testfahrten, auch die zweitbeste Runde (1:23.661) ging auf das Konto des 16-Jährigen. Ebenfalls schnell unterwegs: Charles Weerts, der in 1:23.717 die drittbeste Runde fuhr. In der abschließenden siebten Sitzung war Liam Lawson bei nasser Strecke in 1:40.576 der Schnellste.

Während am Dienstag die Sonne schien, stellte der am Mittwoch einsetzende Regen die Piloten vor eine neue Herausforderung. Bei den neuen Bedingungen fand Zendeli die besten Lösungen. "Im Regen war ich absolut der Schnellste", sagt der Bochumer zufrieden: "Bei trockener Strecke waren wir anfangs sehr schnell, aber später hat mir teilweise schon etwas gefehlt. Ich denke aber, dass am Rennwochenende alles anders aussehen wird und bleibe optimistisch."

Beim Test in Oschersleben waren die Rundenzeiten aber nur ein Aspekt. Teams und Fahrer testeten intensiv, spielten verschiedene Szenarien durch und tüftelten das perfekte Set-Up für den Kurs in der Magdeburger Börde aus. Dabei standen auch Starts, Longruns, und das Simulieren von Qualifying-Situationen im Mittelpunkt. Das Fahrerfeld lag in allen Sessions auf einem ausgeglichenen hohen Niveau eng beisammen - auch die Newcomer hielten auf Anhieb gut mit.

Fittipaldi etwa fuhr in allen sieben Sessions in die Top 10 und lieferte konstante Rundenzeiten ab. Schumacher war ebenfalls schnell unterwegs, landete mehrfach in der Spitzengruppe und war dreimal bester Rookie. Je zweimal waren Gianluca Petecof und Joey Alders schnellster Neuling.

© Motorsport-Total.com

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