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Schnappt sich die Pole-Position in Zandvoort: BMW-Fahrer Timo Glock
Schnappt sich die Pole-Position in Zandvoort: BMW-Fahrer Timo Glock © ITR
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Timo Glock (BMW) sichert sich die Pole-Position im Regen-Qualifying bei der DTM 2017 in Zandvoort - Vier BMW in den ersten beiden Startreihen

Seine zweite Pole-Position in der DTM 2017 sicherte sich Timo Glock. Der BMW-Mann lag mit einer Rundenzeit von 1:27.823 Minuten vor seinen Markenkollegen Augusto Farfus (2./0,084), Marco Wittmann (3./+0,242) und Maxime Martin (4./+0,332).

Damit unterbot der Ex-Formel-1-Fahrer die Qualifying-Bestzeit von Jamie Greean aus 2016 um satte 2,873 Sekunden, was am neuen Asphalt liegt. Außerdem sicherte sich Glock drei Meisterschaftspunkte, die er für die Pole-Position erhält. Farfus und Wittmann werden mit zwei respektive einem Zähler belohnt.

"Ich wusste nicht, dass der Regen kommt. Vielleicht wusste es das Team, aber ich habe nicht damit gerechnet", sagt der glückliche Pole-Sitter. "Im Training heute Morgen war ich sechs Zehntel hinter Marco und wusste nicht, wo ich die Zeit finden soll. Im Qualifying war die Runde sehr gut und ich hatte keinen Fehler drin. Dass es für ganz vorne reicht, ist umso schöner. Der Regen hat verhindert, dass die anderen nachlegen können. Ich bin happy."

Regen beendete die Zeitenjagd vorzeitig

Einsetzender Regen rund sieben Minuten vor Schluss sorgte für schwierige Bedingungen auf dem Dünenkurs und keine weiteren Zeitenverbesserungen. Einige Fahrer nutzten die Gelegenheit, um Kilometer und Daten auf dem nassen Kurs zu sammeln. Rene Rast (5./Audi), Loic Duval (6./Audi), Tom Blomqvist (7./BMW), Gary Paffett (8./Mercedes), Mike Rockenfeller (9./Audi) und Tabellenführer Mattias Ekström (10./Audi) komplettierten die Top 10.

"Es hat angefangen zu regnen und deshalb hatte keiner hatte einen zweiten Schuss. Wir können mit dem fünften Platz als bester Audi zufrieden sein. Dass vier BMW vorne sind, ist natürlich nicht so schön", so Rast.

Abt-Fahrer Ekström kam nicht über Rang zehn hinaus. "Alle haben einen ersten Schuss auf der trockenen Strecke gehabt, aber auf dem zweiten war es nass. Leider waren wir nicht perfekt aussortiert, aber so ist es halt", so der Schwede, der positive auf das Rennen blickt. "Bei Mischbedingungen kann alles passieren."

Ernüchterung bei Mercedes mit Paffett als bestem Stern-Fahrer auf Platz acht. "Die Ausgangssituation für das Rennen mit dem besten Mercedes auf Rang 8 ist natürlich nicht das was wir uns erhofft haben", sagt Mercedes-DTM-Teamchef Ulrich Fritz. "Ehrlicherweise hat uns der Regen etwas überrascht. Er kam schneller als erwartet. Damit war die Chance auf eine Verbesserung der Rundenzeiten vertan."

"Ich bin etwas enttäuscht", so Paffett. "Wir waren bisher ganz gut unterwegs und ich habe mich im Auto wohlgefühlt. Aber leider habe ich keine perfekte Runde hinbekommen und steckte im Verkehr, sonst hätten wir weiter vorne sein können."

Es geht Schlag auf Schlag weiter: Um 14:45 Uhr startet der elfte Lauf der DTM 2017, der im Livestream von 'Motorsport-Total.com' übertragen wird.

© Motorsport-Total.com

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