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AUTO-AUT-LEGENDS-RACE © Getty Images
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Gerhard Berger kritisiert den Wechsel Sebastian Vettels zu Ferrari und rät ihm zu seinem Abschied. Das Aus von Bernie Ecclestone sieht der Österreicher mit Wehmut.

Gerhard Berger hat den Wechsel von Sebastian Vettel zu Ferrari kritisiert.

Vettel habe bei seinem Wechsel 2015 Michael Schumacher nacheifern wollen, dieser hatte jedoch "Benetton-Leute im Gepäck."

"Sebastian hätte den Schritt zu Ferrari nur machen sollen, wenn er wie Michael damals Schlüsselfiguren von Red Bull hätte mitziehen können", sagte der Österreicher zu Motorsport aktuell.

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Vettel ging als vierfacher Weltmeister von Red Bull zu Ferrari, konnte dort jedoch fast nie um Siege mitkämpfen. Der Vertrag des 29-Jährigen läuft 2017 aus. Dass sich die Rangfolge in der kommenden Formel-1-Saison ändert, glaubt Berger nicht. "Ich sehe nicht, dass sich bei Ferrari 2017 viel verändern wird. Dann muss sich Vettel neu orientieren."

Außerdem sieht der 59-Jährige das Ende der Ära Ecclestone mit Wehmut. "Unter dem Strich war er der Vater unseres Geschäfts. Da ist schon eine gewisse Traurigkeit dabei, wenn du siehst, dass eine Ära zu Ende geht."

Auch wenn Berger glaubt, dass sich die Formel 1 in Bereichen wie den neuen Medien verbessern wird, sieht er den Übergang nicht optimal. "Es wäre eine noch größere Chance gewesen, wenn die neuen Besitzer übergangsweise ihre Pläne mit Bernies Erfahrung gebündelt hätten."

Nach dem Abgang Ecclestones führt der US-Amerikaner Chase Carey die Formel 1 in die Zukunft.

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