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F1 Grand Prix of Hungary - Qualifying
Max Verstappen tobt gegen Red Bull und Renault © Getty Images
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Max Verstappen ist hochgradig unzufrieden mit seiner Situation bei Red Bull. Er verlangt ein Paket mit Renault, das ihn um Siege mitfahren lässt.

Max Verstappen ist in der Formel-1-Szene als Hitzkopf und Raufbold bekannt. Seine Qualitäten sind dennoch unumstritten. Doch genau diese konnte er in der gegenwärtigen Saison noch nicht beweisen.

Beim großen Preis von Belgien erlitt der 19-Jährige seinen sechsten von insgesamt zwölf Ausfällen. Offenkundig ein Grund, um endgültig an die Decke zu gehen.

Keine schnelle Lösung

"Ich komme mit dieser Situation nicht mehr länger klar und bin kurz davor, dass es mir reicht", polterte Verstappen in der niederländischen TV-Sendung PetTalk. "Bei einem Topteam sollte so etwas nicht passieren. Ich habe nicht den Eindruck, dass es für diese Probleme eine schnelle Lösung gibt."

Er fordert ein Paket, das es ihm ermögliche, Siege einzufahren. Doch davon sei Motorlieferant Renault, den er als Schuldigen für die Misere ausmacht, weit entfernt.

"Bringt mir nichts"

"Das Problem kommt nicht von Red Bull", betonte Verstappen. "Ich bin aber vom Paket abhängig."

Von all den Renault-Entschuldigungen wolle er nichts wissen: "Sie entschuldigen sich schon das ganze Jahr lang bei mir, aber das bringt mir nichts. Natürlich wollen sie, dass ich guter Dinge bleibe und weiter an sie glaube."

Ahnungslosigkeit

An eine Lösung der Probleme glaubt der einmalige Grand-Prix-Sieger derweil nicht: "Wenn man den Grund kennt, dann kann man es auch lösen. Aber es ist jedes Mal etwas anderes, das kaputtgeht. Und daher gibt es keine Lösungen."

Klingt, als wolle Verstappen bald flüchten. Über Alternativen sagte er: "Ich weiß es nicht. Es kümmert mich auch nicht so sehr. Es hat aber auch keinen Sinn, so weiterzumachen wie bisher."

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