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München und Abu Dhabi - Weltmeister Lewis Hamilton überrascht nach der Pole in Abu Dhabi mit einer emotionalen Botschaft. Fernando Alonso ist der ganze Rummel peinlich. Die Stimmen.

Elfte Pole des Jahres beim Saisonfinale in Abu Dhabi: Keine Frage, Weltmeister Lewis Hamilton ist der umstrittene Qualifying-König der Formel 1. (Formel 1 in Abu Dhabi: Rennen am So. ab 14.10 Uhr im LIVETICKER)

Nach der Zeitenjagd reagierte der fünfmalige Weltmeister unerwartet emotional und bedankte sich ausgiebig bei seinem Mercedes-Boliden, der ihm die nächste Bestzeit ermöglicht hatte. Kurze Zeit später richtete er sogar eine Liebeserklärung an sein Weltmeister-Auto.

Sebastian Vettel zeigte sich angesichts des dritten Startplatzes ebenfalls überraschend gut gelaunt. Der Ferrari-Pilot blickt mit Vorfreude einem spannenden Rennen entgegen und rechnet dann mit starken Red-Bull-Boliden.

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SPORT1 fasst die Stimmen zum Qualifying von RTL, aus der Boxengasse und der Pressekonferenz zusammen.

Lewis Hamilton (Mercedes), Startplatz 1: "Ich bin so dankbar für die ganze Unterstützung hier. Das war schon ein emotionales Qualifying, weil ich zum letzten Mal mit diesem Auto ein Qualifying gefahren bin. Ich stehe diesem Auto wirklich nahe, näher als jedem anderen, das ich bisher gefahren bin. Es ist ein Privileg, dieses Auto fahren zu dürfen."

Valtteri Bottas (Mercedes), Startplatz 2: "Meine erste Runde war nicht ganz so gut, da es gab für mich noch viel zu verbessern. In der zweiten Runde wurde die Strecke besser und Lewis und ich haben noch etwas Zeit gefunden. Ich hatte mir eigentlich mehr ausgerechnet als P2. Vergangenes Jahr habe ich hier ein gutes Ergebnis erzielt, aber leider konnte ich das nicht wiederholen. Lewis war besser."

Sebastian Vettel (Ferrari, Startplatz 3): Im ersten und zweiten Sektor waren wir gut unterwegs, aber im letzten fehlte uns der Abtrieb. Da verlieren wir zu viel Zeit. Morgen ist ein langes Rennen. Ich denke, wir können ein Wort mitreden, aber Red Bull wird auch sehr stark sein. Wir starten als Dritter und Vierter. Vielleicht können wir sie unter Druck setzen, auseinanderreißen und in einen Fehler treiben. Morgen sitzen wir zum letzten Mal in diesem Jahr im Auto und wir wollen den Jungs Feuer machen. Das Rennen wird lang und unterhaltsam werden."

Max Verstappen (Red Bull), Startplatz 6: "Ich hatte zu viel Übersteuern das Qualifying über. Die Reifentemperatur war nicht perfekt, speziell im 3. Sektor haben wir Schwierigkeiten gehabt. In Q3 war es sehr schlecht. Da hat nichts funktioniert."

Nico Hülkenberg (Renault), Startplatz 10: "Letztes Jahr P6, dieses Jahr hoffentlich P4 (in der Teamwertung, Anm. d. Red.). Ich halte das für eine gesunde und gute Entwicklung. Auf diese Ausgangslage können wir in den nächsten zwei Jahren aufbauen. Denn in diesem Jahr sind wir hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben. Daran müssen wir arbeiten und uns 2019 steigern."

Fernando Alonso (McLaren), Startplatz 15: "Natürlich werden ein paar Emotionen dabei sein. Aber ansonsten ist das ein Rennen wie jedes andere auch. Man setzt den Helm auf, setzt sich ins Auto, wartet auf Grün und fährt dann los. Jede Hommage ist ein bisschen peinlich für mich. Ich bin viel schüchterner als man glauben mag. Ich will, dass es einfach nur schnell vorbei ist. Am liebsten wäre ich unsichtbar bis Montag."

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