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Ross Brawn findet deutliche Worte zum Stallkrieg bei Ferrari. Die Fahrer-Kombination aus Sebastian Vettel und Charles Leclerc bezeichnet er als "explosiv".

Bereits seit Saisonstart brodelt es bei Ferrari, beim Rennen in Russland erreichte der Stallkrieg zwischen Sebastian Vettel und Charles Leclerc zuletzt eine neue Stufe der Eskalation

"Mattia Binotto wird in den nächsten Tagen reichlich damit zu tun haben, die Wogen zu glätten", kommentierte nun Formel-1-Sportchef Ross Brawn die Fehde zwischen den beiden Teamkollegen und bezeichnete die Kombination aus Routinier Vettel und Leclerc als "kommender Superstar" als "potenziell explosiv".

In Sotschi sollte der viermalige Weltmeister mit Hilfe des Windschattens von Pole-Setter Leclerc am Start eigentlich nur an Lewis Hamilton vorbeiziehen, anschließend wollte man das Rennen entspannt auf den Plätzen eins und zwei ins Ziel bringen. Doch nachdem der Heppenheimer auch seinen Teamkollegen einkassierte, weigerte er sich zunächst, diesen, wie vor dem Rennen eigentlich abgemacht, wieder vorbeizulassen.

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Brawn betrachtet Entwicklung bei Ferrari nicht nur negativ

"Mattia muss sicherstellen, dass es eine positive Rivalität gibt, die reibungslos verläuft", erklärte Brawn, der selbst zwischen 1997 und 2006 als Technischer Direktor in Maranello tätig war. 

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Dennoch betrachtet der 64-Jährige die Entwicklung von Ferrari in der letzten Zeit durchaus als positiv. "Ferrari hat in den vergangenen Wochen klar erkennbare Fortschritte erzielt, aber das Team hat es wahrscheinlich intern mit ein paar Problemen rund um die Balance zwischen den Piloten zu tun", sagte er.

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Beim Russland-GP schob sich Leclerc letztendlich durch einen geplanten Undercut wieder an Vettel vorbei, der wenig später aufgrund eines Batteriedefekts ausschied. Der Monegasse beendete das Rennen anschließend auf dem dritten Platz und baute seinen Vorsprung auf den eigenen Teamkollegen in der Gesamtwertung auf 21 Punkte aus. (Gesamtwertung der Formel 1)

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