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Nach seinem Aus beim Russland-GP hüpft Sebastian Vettel zur Verwunderung vieler von seinem Ferrari. Hinter diesem Sprung steckte eine ernste drohende Gefahr.

Ein beherzter Sprung in Richtung Boden beendete das Rennen von Ferrari-Pilot Sebastian Vettel  in Russland endgültig.

Was nach einem harmlosen Sprung aussah, passierte aus einem gutem Grund: Denn Vettel drohte andernfalls ein 1.000-Volt-Stromschlag. Wie Ferrari bekannt gab, hatte es einen Defekt am Hybrid-System des Motors gegeben.

Formel-1-Rennleiter Michael Masi erklärte nach dem Rennen: "Das Auto war in einem unsicheren Zustand. Es stand offenbar unter Strom. Wir haben deshalb keine Sekunde gezögert, eine Virtual-Safety-Car-Phase auszulösen, um den Streckenposten eine sichere Bergung zu ermöglichen."

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Darum musste Vettel aus dem Cockpit springen

Durch das Hybridsystem besitzen die heutigen Formel-1-Boliden neben einem Verbrennungsmotor auch eine Batterie. Das Gesamtsystem operiert mit einer Spannung von 1000 Volt.

Hätte Vettel Boden und Fahrzeug gleichzeitig berührt, wäre es zu einem Stromschlag gekommen, weil die elektrische Energie durch den Körper geleitet wird. 

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Vor dem Aussteigen hatte Vettel am Funk nur noch einen Wunsch: "Bringt die verdammten V12-Motoren zurück." Diese hatten damals keine Elektronik und Vettel wäre wohl noch im Rennen von Sotschi gewesen.

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