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München - Nico Rosberg und weitere Experten ziehen nach dem Spielberg-Fiasko über Sebastian Vettel her. Nun reagiert der viermalige Weltmeister.

Nach seinem missglückten Saisonstart mit Platz 10 in Spielberg musste sich Sebastian Vettel reich Kritik gefallen lassen.

Ein selbst verschuldeter Dreher zur Rennhalbzeit nach einem Kontakt mit seinem Nachfolger Carlos Sainz warf Vettel weit zurück.

"Das war eine eklatante Fehleinschätzung der gesamten Situation. Immer wieder diese Fehler, wenn er sich beim Überholen nach innen dreht", befand Nico Rosberg bei RTL

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Der frühere Mercedes-Pilot stieß sich auch an einer weiteren Aussage Vettels.

Bei RTL hatte der 33-Jährige erklärt: "Vorne können wir im Moment nicht viel mitreden. Unter normalen Umständen sind die Plätze fünf bis sieben gerade das, was für uns drin ist."

Rosberg weist Vettel zurecht

Rosberg dazu: "Ich fand es ernüchternd, wie er sich da rausredet. Er sagt, Ferrari wird höchstens Sechster oder Siebter, aber sein Teamkollege ist Zweiter. Da geht schon was mit dem Auto", fügte Rosberg an und verwies damit auf Vettels Teamkollegen Charles Leclerc, der in seinem kaum schnelleren Ferrari schließlich überraschend auf den zweiten Platz vorfuhr.

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Nun wiederum konterte Sebastian Vettel.

"Gut, der Nico lehnt sich jedes Mal aus dem Fenster, egal bei wem", sagte Vettel bei Servus TV.

Allerdings zeigte sich Vettel auch selbstkritisch. "Es darf mir nicht passieren, keine Frage", sagte der Heppenheimer: "Ich habe mich sehr darüber geärgert. Ohne das hätte ich deutlich bessere Chancen gehabt."

Button: Peinlicher Dreher

Auch Jenson Button hatte Vettel für dessen Fahrfehler harsch kritisiert.

"Das war ein ziemlich peinlicher Dreher", sagt der Sky-Experte. "Ich habe mich eigentlich immer für Seb stark gemacht, aber das war einer, auf den er zurückschauen und über sich selbst sehr verärgert sein wird."

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Und Ralf Schumacher erklärte bei Sky: "Das ist etwas, das einem Nachwuchsfahrer passieren sollte, aber doch nicht ihm mit der Erfahrung eines viermaligen Weltmeisters." 

Nach dem Rennen hatte Vettel mehr das Team als sich selbst kritisiert.

"Ich bin ehrlich gesagt froh, dass es nur ein Dreher war. Es war der Wurm drin. Ich hatte unglaubliche Probleme, überhaupt auf der Strecke zu bleiben. Wir waren das ganze Wochenende zu langsam", erklärte Vettel bei Sky.

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