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München - Sebastian Vettel soll vor der Unterschrift bei Aston Martin stehen. Der viermalige Weltmeister nimmt nun bei SPORT1 zu seiner Situation Stellung.

Mit ihm stand er bei seinem ersten Sieg in Monza 2008 auf dem Podium.

Nun ist Sebastian Vettels (33) Ex-Toro-Rosso-Teamchef Gerhard Berger (60) derjenige, der geheime Details über Vettels Zukunft ausgeplaudert hat.

So sagte Berger gestern Abend bei Servus TV: "So wie im Fahrerlager diskutiert wird, ist das Thema wahrscheinlich schon gelaufen. Ich kann mir vorstellen, dass Sebastian bei Racing Point auftauchen wird." Racing Point wird 2021 Aston Martin.

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Die Bild schreibt nun: "Vettel klar mit Aston Martin".

Vettel: "Noch gar nichts entschieden"

Was aber sagt Vettel selbst über seine Zukunftsperspektiven? SPORT1 erreichte ihn am Telefon. Vettel: "Meine Zukunft ist weiterhin offen. Es ist noch gar nichts entschieden. Auch ein Jahr Pause, vieles ist noch möglich. Das einzige, was sicher ist: Ich werde bis Saisonende alles versuchen, um mit Ferrari aus dem momentanen Tal zu kommen."

Fakt ist: Über einen möglichen Wechsel des Deutschen nach England wird seit Wochen spekuliert. Erst brachte Ex-Red Bull-Pilot David Coulthard die Variante ins Spiel, nun Berger.

Am vergangenen Freitag erteilte Teamchef Otmar Szafnauer Vettel in der FIA-Pressekonferenz zwar eine Absage. Doch die war im Konjunktiv gehalten. "Wir haben Verträge mit unseren beiden Fahrern, also dürfte für Vettel kein Platz sein", so lautete die genaue Formulierung. Nicht nur in der Formel 1 ein Zeichen, dass Tür nicht ganz geschlossen ist.

Pérez' Vertrag lässt sich "mühelos kündigen"

Die Bild berichtet, dass Vettel sich mit Aston Martin einig sei. Es gehe nur noch darum, den aktuellen Pilot Sergio Pérez loszuwerden – obwohl der zuletzt in Spielberg starke Rennen fuhr. Berger zu SPORT1: "Meines Wissens nach hat Perez einen sogenannten wachsweichen Vertrag, der relativ mühelos zu kündigen ist."

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So weit ist es aber noch nicht. Klar ist: Es gab Gespräche zwischen dem Deutschen und Aston Martin-Boss Lawrence Stroll, so wie es auch in der Vergangenheit Gespräche mit McLaren-Teamchef Andreas Seidl und Renault gab. SPORT1 weiß auch: Es liegt nur an Vettel. Aston Martin will den Deutschen.

Im Moment gibt es für den Hessen also nur die Alternative zwischen einem Jahr Pause und Aston Martin. Auf einen möglichen Rücktritt von Mercedes-Superstar Lewis Hamilton zu warten oder den ersehnten Anruf von Red Bull, wäre ein riskantes Pokerspiel mit der Zeit.

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