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Budapest - Lewis Hamilton gibt nach dem Ungarn-GP zu, dass er einige Schläge einstecken musste. Sebastian Vettel ist trotz einer starken Leistung frustriert. Stimmen.

Der Große Preis von Ungarn wird für Lewis Hamilton zu einem großen Triumph. Dennoch spricht der Brite im Anschluss von den Rückschlägen des ersten Wochenendes.

Sebastian Vettel fährt im Ferrari zwar sein bestes Saisonergebnis ein, dennoch ist die Ernüchterung bei der Scuderia groß.

Max Verstappen bedankt sich indes bei seinen Mechanikers für eine schier unglaubliche Leistung.

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SPORT1 fasst die Stimmen zum Rennen in Spielberg von RTLSky, ORF aus der Boxengasse und der Pressekonferenz zusammen.

Lewis Hamilton (Mercedes), Platz 1: "Ob ihr es glaubt oder nicht, ich habe ziemlich gepusht. Besonders für die schnellste Runde am Ende. Am ersten Wochenende musste ich ein paar Schläge einstecken, auf die ich nicht vorbereitet war. Ich habe mich dann aber neu fokussiert. Dieses Wochenende habe ich es von A bis Z auf den Punkt gebracht. So kann es weitergehen."

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Max Verstappen (Red Bull), Platz 2: "Es hat natürlich nicht so angefangen, wie ich wollte - bei der Fahrt in die Startaufstellung in dem Reifenstapeln zu landen. Die Mechaniker haben wirklich außerordentlich gute Arbeit geleistet, das Auto zu reparieren. Ich weiß nicht, wie sie das geschafft haben. Unglaublich. Ich hätte nicht gedacht, dass ich heute Rennen fahre. Da ist das wie ein Sieg." Der Red Bull sei danach "wie neu" gewesen.

am Funk zu seinen Mechanikern: "Ich möchte mich bei den Mechanikern bedanken. Ihr seid Legenden! Danke!"

zu seinem Ergebnis: "Sie mit einem zweiten Platz [für ihre Arbeit] zu belohnen, das stimmt mich sehr zufrieden. Die erste Runde war sehr entscheidend. Danach haben wir die richtigen Entscheidungen getroffen und hatten auch eine gute Pace. Wir haben einfach unser Ding gemacht. Und natürlich ist es gut für uns, zwischen die beiden Mercedes gefahren zu sein."

Valtteri Bottas (Mercedes), Platz 3: "Für mich war es ein wirklich schlechtes Rennen. Ich kam von Platz zwei in der Startaufstellung und wollte gewinnen. Ich habe es aber am Start verloren. Ich reagierte auf ein Licht an meinem Display, das ausging. Keine Ahnung, warum das passiert ist, aber irgendwas änderte mein Display und ich reagierte darauf, und nicht auf die Ampel. Dann musste ich den Startvorgang noch einmal durchspielen."

Lance Stroll (Racing Point), Platz 4: "Ich denke, dass heute definitiv das Podium drin gewesen wäre. Wir sind in der Mitte etwas länger draußen geblieben, dort hat Valtteri den Undercut gegen uns geschafft. Er lag hinter uns und ist an die Box gefahren. Wir haben aber Regen erwartet und haben den Stint daher ausgedehnt. Leider kam der Regen nie, und so hat er den Undercut geschafft." (Rennkalender 2020 der Formel 1)

zum Endergebnis: "Als wir an die Box kamen, war er schon acht Sekunden voraus. Zu dem Zeitpunkt lagen wir komfortabel auf Rang vier. Es ist schade. Ich denke, wir hatten die Pace, aber am Ende müssen wir mit dem Ergebnis glücklich sein. Großartige Punkte für das Team. Es war ein solides Wochenende von Anfang bis Ende."

Sebastian Vettel (Ferrari), Platz 6: "Die Anfangsphase war vielleicht die Phase, wo wir am meisten hätten gut machen können. Aber insgesamt hätte ich natürlich gehofft, dass etwas mehr drin ist, aber wir sind relativ früh rein und die Reifen waren dann zum Ende relativ durch. Ich hätte natürlich gerne etwas mehr gegen gehalten zum Schluss, aber im Moment ist es das, was möglich ist für uns."

zur Überrundung durch Lewis Hamilton: "Es war schon vor dem Rennen klar, dass [Hamilton] uns überrunden würde. Das war keine Überraschung."

zur Leistungsfähigkeit von Ferrari: "Es war zurück zur Normalität. Österreich eins war ein Ausreißer, Österreich zwei fand für uns nicht statt - und jetzt sind wir hier. Wir können Fünfter oder Sechster werden, vermutlich aber nicht weiter vorne."

am Funk, nachdem er von Albon überholt wurde: "Sorry, Jungs, dass ich die Position verloren habe. Die Reifen waren am Ende schon ziemlich hinüber."

zu seinem lange andauernden Boxenstopp: "Ich glaube nicht, dass etwas schiefgegangen ist. In der Runde sind ziemlich viele auch reingekommen. Das hat uns extrem viel Zeit gekostet. Vielleicht hätte man da schneller reagieren könne. Ich weiß nicht, ob eher eine Lücke frei gewesen wäre, wo man mich raus hätte lassen könne. Aber naja."

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Sergio Perez (Racing Point), Platz 7: "Der Start war sehr schlecht, ich hatte gar keine Traktion. Im ersten Stint fuhr ich durch eine Pfütze und wäre fast in die Mauer gekracht, aber ich konnte es kontrollieren. Im ersten Stint hatten wir eine gute Pace. Wir hatten einen Undercut gegen die Ferraris und Red Bull schaffen können, aber weil wir etwas Regen erwartet hatten, verlängerten wir den Stint ein bisschen."

Charles Leclerc (Ferrari), Platz 11: "Es ist enttäuschend. Wir müssen jetzt einfach arbeiten. Um ehrlich zu sein, denke ich, dass im Rennen etwas falsch lief. Das hat nicht zu dem Auto gepasst, das ich im Qualifying und am Freitag hatte. Wir haben nicht viel verändert. Wir schauen in die Daten, um zu sehen, was da falsch lief."

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zum Vorsprung von Mercedes auf Ferrari: "Ich versuche mich immer mit den Leuten um mich herum zu motivieren. Ich denke nicht, dass wir so weit weg von den Racing Points sind. Wir müssen arbeiten und unser Bestes mit dem geben, was wir im Moment haben."

zur Reifenwahl: " Ich wollte definitiv auf Trockenreifen raus, aber der Softreifen war nicht die richtige Wahl. Daraus müssen wir lernen. Selbst wenn wir eine bessere Reifenwahl getroffen hätten, hätten wir eine Menge Probleme gehabt. (DATENCENTER: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Lando Norris (McLaren), Platz 13: "Ich habe es am Start verloren. Ich habe das Team im Stich gelassen, mit dem wahrscheinlich schlechtesten Start meines Lebens. Ich war ein bisschen zu ehrgeizig und habe Mist gebaut. Ich wollte nach vorne, aber wenn du nach vorne willst, dann geht es zurück. So einfach ist das."

Christian Horner (Teamchef Red Bull) - zur Leistung von Alexander Albon: "Er hat stark überholt. Seine Pace bei freier Fahrt war ziemlich ordentlich. Wir sind mit der Performance von Alex heute sehr, sehr zufrieden."

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