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Für Sebastian Vettel und Co. steht der große Preis der Eifel an
Für Sebastian Vettel und Co. steht der große Preis der Eifel an © Imago
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Der Nürburgring rutscht kurzfristig in den Rennkalender gerutscht. Mehrere Formel-1-Fahrer würden gerne auch wieder auf der Nordschleife fahren.

Zahlreiche Formel-1-Piloten um den viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel schwärmen von der Nürburgring-Nordschleife - und würden gerne einen Grand Prix in der "Grünen Hölle" bestreiten.

"Es wäre toll, wenn wir auf der Nordschleife fahren könnten. Es ist die beste Strecke auf der Welt", sagte Ferrari-Pilot Vettel bei der Pressekonferenz vor dem Großen Preis der Eifel (Formel 1: Großer Preis der Eifel am Sonntag ab 14.10 Uhr im LIVETICKER), der auf dem 5,148 km langen Grand-Prix-Kurs ausgetragen wird.

Vettel (33) erinnerte sich daran, wie er mit 17 Jahren auf der Nordschleife mit einem Privatwagen fast einen Unfall gebaut hätte: "Ich habe das Auto wie einen Sportwagen behandelt, aber das war es nicht."

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Auch der australische Renault-Pilot Daniel Ricciardo und der Spanier Carlos Sainz (McLaren) blickten selbstironisch auf abenteuerliche Fahrten auf der 22,835 km langen Strecke zurück, die zuletzt 1976 Teil des Formel-1-Kalenders war und nach dem Feuerunfall von Niki Lauda als zu gefährlich eingestuft wurde.

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Angesprochen auf einen möglichen Einsatz beim alljährlichen 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife zeigte sich Vettel durchaus aufgeschlossen. "Das ist eine der größten Herausforderungen im Motorsport. Wer weiß, warum nicht? Aber das ist eher eine Frage für die nächsten Jahre", sagte der Heppenheimer.

Derweil hat auch Nürburgring-Geschäftsführer Mirco Markfort ein Formel-1-Comeback auf der Nordschleife nicht ganz zu den Akten gelegt. "Der Traum ist sicher auch bei uns da. Das wäre wirklich fantastisch", sagte Markfort im Interview mit auto motor und sport: "Um bei diesem Thema aber weiterzukommen, müssten alle Parteien an einen Tisch kommen – von der FIA und Liberty Media bis zu den Rennställen und den Fahrern. Da müsste man gemeinsam schauen, wie man das umsetzen kann. Wir verfahren immer nach dem Motto: Geht nicht gibt’s nicht."

Der Nürburgring ist nur aufgrund der Corona-Pandemie kurzfristig in den Rennkalender gerutscht. Ursprünglich hatte keine deutsche Rennstrecke einen Vertrag für die Saison 2020, der Nürburgring war zuletzt 2013 Gastgeber eines Formel-1-Rennens.

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mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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