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Sebastian Vettel konnte mit seinem Aston Martin nicht überzeugen
Sebastian Vettel konnte mit seinem Aston Martin nicht überzeugen © Imago
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Das Abschlusstraining der Formel 1 in Bahrain wird für Sebastian Vettel zum Misserfolg. Ein umherfliegendes Teil trifft ihn am Kopf, zudem fährt er zu langsam.

Das Abschlusstraining beim Saisonauftakt der Formel 1 in Bahrain war beinahe ein Muster ohne Wert - brachte aber zumindest für Sebastian Vettel besorgniserregende Hinweise.

Wie schon am Freitag kam der 33-Jährige mit seinem neuen Aston-Martin-Boliden nicht auf Geschwindigkeit, als 14. lag er mehr als zwei Sekunden hinter Spitzenreiter Max Verstappen. Der Red-Bull-Pilot gewann damit jede der drei Trainingssessions und geht auch als Favorit ins Qualifying (Formel 1: Das Qualifying in Bahrain, Samstag ab 16.00 Uhr im LIVETICKER).

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Der Niederländer hatte mehr als sieben Zehntelsekunden Vorsprung auf Weltmeister Lewis Hamilton im Mercedes, der Zweiter wurde - ein solch großer Abstand im Kampf um die Pole ist kaum vorstellbar.

Allerdings kämpften die Mercedes-Piloten erneut mit der Abstimmung ihrer Boliden, wie am Vortag war in den Kurven ein Übersteuern zu beobachten. Teamkollege Valtteri Bottas wurde Vierter hinter Pierre Gasly im AlphaTauri.

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Schumacher überzeugt

Erneut überzeugend präsentierte sich Debütant Mick Schumacher im unterlegenen Haas-Boliden. Wie schon am Freitag ließ er als 18. nicht nur seinen Teamkollegen Nikita Masepin hinter sich, sondern auch Nicholas Latifi im eigentlich stärkeren Williams.

Was all das für das weitere Wochenende bedeutet, bleibt abzuwarten: Die Bedingungen am Samstagnachmittag sind nicht mit denen für Qualifying und Rennen zu vergleichen. Die Temperaturen lagen bei 37 Grad, am Abend kühlt es sich deutlich ab, zudem wird für Sonntag ein Temperatursturz erwartet.

Vettel von Teil am Kopf getroffen

Für Vettel gibt es dennoch Grund zur Sorge. Sein Auto wirkte sowohl auf den schnellen Runden als auch in der Rennsimulation im Vergleich zur Konkurrenz zu langsam.

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Zudem kostete ein Defekt Zeit und Nerven. "Vorne links hat sich etwas gelöst und mich am Helm getroffen", funkte er etwa zur Trainingshalbzeit an den Kommandostand und steuerte die Box an.

Schon die Testfahrten vor zwei Wochen ebenfalls in Bahrain liefen nicht gut für das ambitionierte Aston-Martin-Team. Bei seinem ersten Qualifying für die Briten muss Vettel nach den bisherigen Eindrücken um den Einzug ins Q3 der besten Zehn bangen.

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