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Beim Porsche Mobil 1 Supercup im Hockenheim bekommt Dylan Pereira nachträglich den Sieg zugesprochen.Larry ten Voorde rutscht auf die Zwei. Ammermüller scheidet früh aus.

Das fünfte Rennen im Porsche Mobil 1 Supercup am Hockenheimring entscheidet Dylan Pereira (Momo Megatron Lechner Racing Team) nachträglich für sich. Larry ten Voorde (MRS GT-Racing) und Tio Ellinas (Momo Megatron Lechner Racing Team) fahren auf die Ränge zwei und drei.

Die Motorsport-Fans am Hockenheimring bekamen als Warm-Up für die Formel 1 ein großes Spektakel zu sehen. Packende Duelle, Dreher, Gelbe Flaggen und plötzlich aufkommender Starkregen - es wurde alles geboten, was der Motorsport zu bieten hat.

Bitteres Ammermüller-Aus nach Unfall

Bereits am Start zeigte Dylan Pereira einen Höhepunkt und rauschte an Pole-Setter ten Voorde direkt vorbei. Der Niederländer wurde sogar bis auf Rang drei durchgereicht, da Michael Ammermüller auch noch an ihm vorbeirutschte.

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Danach fuhr Pereira souverän vorne weg und Ammermüller und ten Voorde lieferten sich ein heißes Duell um Rang zwei.

Leider endete dieser Zweikampf unglücklich für den Deutschen. Nach einer Berührung mit ten Voorde schied der Fahrer von BWT Lechner Racing aus. Zusätzlich erwischte es auch noch Mikkel Overgaard Pedersen (Dinamic Motorsport), der von Ammermüller mit abgeräumt wurde.

Starkregen wirbelt das Feld durcheinander

Danach jagte ten Voorde den Führenden, der sich aber zu keinerlei Fehler verleiten ließ. Erst das Wetter machte dem Luxemburger einen Strich durch die Rechnung. Plötzlich einsetzender Starkregen sorgte für einen Dreher bei Pereira, der bis auf Rang sechs durchgereicht wurde und ten Voorde übernahm die Führung.

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Auch Saul Hack (Lechner Racing Middle East) wurde ein Opfer des Regens. Er kollidierte mit Gastfahrer Robin Hansson und war ebenfalls raus. Danach schickte die Rennleitung das Safety-Car auf die Strecke und das Rennen wurde hinter dem Safety-Car beendet. Diesem Umstand verdankt Pereira auch seinen ersten Sieg in der Meisterschaft.

Pereira zum Sieger erklärt

Da das Rennen durch den Regen abgebrochen werden musste, zählt die Reihenfolge der letzten vollständig absolvierten Runde. Dort lag der Luxemburger noch vorne und kam deshalb nachträglich in den Genuß des Sieges.

"Mein erster Sieg im Supercup und das vor den Augen meiner Familie. Ich bin mega happy", konnte er sich trotz der verspäteten Siegmeldung freuen.

Da aber nur weniger als 50 Prozent des Rennens absolviert wurden, werden keine Meisterschaftspunkte vergeben. Davon profitiert hauptsächlich Ammermüller, der so im Gesamtklassement weiter in Schlagdistanz zum Führenden Julien Andlauer bleibt.

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