Nach nicht einmal drei Monaten ist das Kapitel Spencer Dinwiddie beim FC Bayern schon wieder geschlossen! Der US-Topstar und die Basketballer der Münchener haben sich am Sonntagnachmittag auf eine Auflösung seines Vertrags geeinigt - erst Ende Oktober hatte der langjährige NBA-Spieler bis zum Saisonende unterschrieben. Der Verein verkündete am Abend die Entscheidung. Für den Schritt werden persönliche Gründe angeführt.
Bayern-Vertrag mit Topstar aufgelöst
Bayern-Vertrag mit Topstar aufgelöst
Beim 91:62 des Meisters in Braunschweig wirkte der 32-Jährige ebenso wie in den vergangenen Wochen schon nicht mehr mit. In der EuroLeague kam der Guard elfmal für München zum Einsatz und war mit durchschnittlich 11,7 Punkten hinter Andreas Obst (12,6) zweitbester Scorer der kriselnden Mannschaft. In der BBL kam Dinwiddie nur auf fünf Einsätze und machte pro Spiel 13 Zähler.
Dinwiddie hatte aufgrund eines schweren Krankheitsfalls in seiner Familie und mit dem Einverständnis des FC Bayern bereits kurz vor Weihnachten den Flug in die USA angetreten und kehrt nun nicht mehr zurück.
Bayern-Boss erklärt Trennung von Dinwiddie
„Ich möchte mich bei der Organisation, dem Team und den Fans bedanken, trotz der zuletzt nicht einfachen Saisonphase habe mich in München sehr wohl gefühlt. Leider bin ich jedoch aktuell nicht in der Lage zu spielen“, sagte Dinwiddie.
Der Guard verbrachte elf Jahre in der NBA und spielte in der vergangenen Spielzeit noch eine wichtige Rolle bei den Dallas Mavericks. Wie es nun weitergeht, ist nun völlig offen.
Bayern-Sportchef Dragan Tarlac ergänzte: „Wir danken Spencer für das Commitment, das er uns gegeben hatte. Doch manchmal sind andere Dinge eben doch wichtiger als Sport. Gesundheit steht über Allem und wir hoffen sehr, dass sich für Spencer und seine Familie in 2026 alles zum Guten fügt.“